Kinderfreies Restaurant sorgt für Empörung

| Gastronomie Gastronomie

Es ist schon wieder passiert – ein Restaurant hat die lieben Kinder ausgesperrt. Dieses Mal war es „Omas Küche und Quartier“ auf Rügen, das den Zorn der Eltern auf sich zog. Denn seit diesem Montag ist Kindern unter 14 Jahren ab 17 Uhr der Zutritt verboten. Sie seien auf Ruhe, Erholung und entspanntes Genießen spezialisiert, so die Erklärung. Einige Nutzer der sozialen Netzwerke sehen es dennoch als direkten Angriff. 

Der Chef betrachtet das Ganze jedoch gelassen. Wie er dem Nordkurier verriet, würden die Gäste den Schritt befürworten. Außerdem habe er aufgrund fehlender Erziehung der Kinder keine andere Wahl. Er habe es jahrelang erfolglos mit speziellen Kinderspeisekarten probiert und mit Hinweisschildern für die Eltern. Doch die Freiheit der Kinder höre eben da auf, wo die Freiheit der anderen Gäste beschnitten werde. 

Kritik ist der Wirt laut Nordkurier bereits gewohnt. 2007 war sein Laden das einzige Nichtraucherlokal auf Rügen. Jetzt seien sie das erste erwachsenen-freundliche Restaurant der Insel, so sein Kommentar. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Inwieweit die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, wird noch geklärt. Die Ermittler gehen «gewissen Anhaltspunkten» nach.

 

Kentucky Fried Chicken verkauft ein neues Gericht, die Dönervariante «Krispy Kebab». Moment mal, das ist doch unser Markenname, sagt eine Dönerkette. KFC betont: «Wir wollen keinen Beef.»

Das Berliner Restaurant Facil feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsprogramm ab Juli. Neben einem Podcast und speziellen Menüs stehen limitierte Kochkurse und eine Veranstaltung mit ehemaligen Weggefährten im Fokus der Feierlichkeiten.

Ruff's Burger expandiert weiter und übernimmt einen Standort in Bamberg. Ab Mai wird das ehemalige Burgerheart-Lokal unter neuer Flagge und modernisiertem Konzept fortgeführt.