Kofler expandiert nach Japan 

| Gastronomie Gastronomie

Event- und Sport-Catering-Anbieter Kofler expandiert nach Japan. Der Fokus der neuen Gesellschaft wird auf der Durchführung und kulinarischen Begleitung von großen Sportveranstaltungen sowie auf der Betreuung von Sportstätten und Stadien liegen.

„Unser neues Projekt in Japan ist nach dem äußerst erfolgreichen Markteintritt vor zwei Jahren in China der nächste Schritt unserer Unternehmensentwicklung in Asien und ein weiterer Meilenstein für die Kofler Group“, erklärt KP Kofler, CEO und Gründer der internationalen Kofler Group. „Japan ist in seiner kulinarischen Vielfalt einzigartig und beeindruckt durch die herausragende Qualität und Zubereitung der Speisen. Wir sehen großes Potenzial am japanischen Markt und freuen uns darauf, mit Kofler Japan in dieser Umgebung aktiv zu werden.“ 

Der Fokus der neuen Gesellschaft wird im Bereich Sports Hospitality liegen, auf der Durchführung und kulinarischen Begleitung von großen Sportveranstaltungen sowie auf der Betreuung von Sportstätten und Stadien. Darüber hinaus wird Kofler Japan ein auf Messen zugeschnittenes Leistungsangebot im Portfolio haben. Das Büro in Tokio wird im Herbst 2018, im Anschluss an den World Cup in Russland, offiziell eröffnet. Von 15. bis 17. Juni 2018 findet bereits der erste Event, den das Team in Tokio hostet, statt. Bis Ende 2018 wird ein Team mit rund 30 Personen aufgebaut sein. Der Standort wird von Managing Director Felix Zafra geführt, unter dessen Leitung auch die Expansion nach China mit großem Erfolg durchgeführt wurde. 

Partnerschaft mit Tokyo Shojikiya
Kofler Japan wird operativ vom lokalen Partner Tokyo Shojikiya unterstützt, einem alteingesessenen und führenden Gastronomie- und Cateringbetrieb Japans. Das Unternehmen beschäftigt 650 Mitarbeiter und verfügt über 6 Produktionsstätten und -küchen in Tokio und Umgebung. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Tokyo Shojikiya einen Partner gewinnen konnten, der am japanischen Markt über eine ausgezeichnete Reputation verfügt und insbesondere für seine traditionelle Küche bekannt ist“, so Felix Zafra, Managing Director Kofler Japan.

Mit der Eröffnung des Standortes in Tokio ist Kofler Group als erstes internationales Hospitality Unternehmen in Japan tätig. „Insgesamt sind wir nun mit der Gruppe in sieben Ländern dieser Welt vertreten, unser Portfolio reicht von klassischem Event-Catering in Deutschland über Beteiligungen an innovativen Gastro-Startups in UK über internationale Sports Hospitality bis hin zur exklusiven Betreuung von Locations und Gastronomien. Die Vielfalt an Leistungen und Produkten, die wir in der Kofler Group vereinen, erfüllt mich mit Stolz und erweckt stetig neue Visionen“, zieht KP Kofler ein erstes Fazit über die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.