Leipziger Traditionsrestaurant "Thüringer Hof" meldet Insolvenz an

| Gastronomie Gastronomie

Das historische Restaurant "Thüringer Hof" in der Leipziger Innenstadt, bekannt für seine lange Tradition und seine Bedeutung für die Stadtgeschichte, hat Berichten zufolge Insolvenz angemeldet. 

Der "Thüringer Hof", dessen Geschichte bis ins Jahr 1454 zurückreicht, ist damit das älteste Restaurant Leipzigs. Das Restaurant ist bekannt dafür, dass Martin Luther zu seinen Stammgästen zählte.

Die Insolvenz wurde durch eine Kombination aus wirtschaftlichen Schwierigkeiten verursacht, darunter steigende Betriebskosten, die Rückzahlung von Corona-Hilfen und ein Rückgang der Gästezahlen. Diese Faktoren haben zu erheblichen finanziellen Belastungen geführt, die der Betreiber nicht mehr bewältigen konnte.

Trotz der Insolvenz bleibt das Restaurant vorerst geöffnet. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Jörg Schädlich, arbeitet an einer Restrukturierungslösung, um den Fortbestand des "Thüringer Hofs" zu sichern. 

Die Nachricht von der Insolvenz hat in Leipzig große Besorgnis ausgelöst, da der "Thüringer Hof" nicht nur ein Restaurant, sondern ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Stadt ist. Viele Leipziger und Touristen verbinden mit dem Restaurant positive Erinnerungen und hoffen auf eine erfolgreiche Rettung des Traditionsbetriebs.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.