Lufthansa setzt bei Bordverpflegung auf Dean&David und Dallmayr

| Gastronomie Gastronomie

Bereits im letzten Jahr hatte die Lufthansa Änderungen bei Bordservice mit der Einschränkung kostenfreier Angebote angekündigt. Damals schrieb das Unternehmen: "Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines offerieren ihren Kunden künftig ein neues Angebot in der Economy Class. Ab Frühjahr 2021 können Fluggäste auf Kurz- und Mittelstrecken aus einem breiten, qualitativ hochwertigen Sortiment ihren Bedürfnissen entsprechend Speisen und Getränke auswählen und an Bord kaufen.

Wie jetzt bekann wurde, setzt die Airline dafür zukünftig auf eine Partnerschaft mit Dean&David und Dallmayr, wie Frankfurtflyer berichtet.

Für die neuen Angebote müssen Reisende bezahlen. „Buy on Board“ lautet ab März das Motto in den Maschinen. Damit folgt die Lufthansa dem System, das die Tochter-Fluggesellschaften Brussels, Eurowings und die Swiss auf einigen Flügen bereits anbieten. Den Anfang bei der Umstellung macht Austrian Airlines. Voraussichtlich Mitte März folgt Konzernmutter Lufthansa. Details zu dem Angebot und den Preisen sind noch nicht bekannt.

Die Dean&David- und Dallmayr-Produkte werden in Deutschland in Lizenz von der Lufthansa hergestellt. Dean&David steht  dabei als Marke für die Hauptgerichte. Aus dem Dallmayr-Portfolio kommen Heißgetränke und Süßes.

 „Unser bisheriges Snackangebot in der Economy Class erfüllt häufig nicht die Erwartungen unserer Gäste“, erläutert Christina Foerster, Vorstand Lufthansa Group Customer, IT & Corporate Responsibility. „Das neue Angebot wurde auf Basis unserer Kundenfeedbacks entwickelt. Mit dem kostenpflichtigen, dafür qualitativ hochwertigen Angebot werden unsere Passagiere ganz individuell entscheiden können, was sie auf ihrer Reise essen und trinken wollen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.