Millionenschaden – Feuer im Café Extrablatt in Aurich

| Gastronomie Gastronomie

Ein  Brand im Café Extrablatt auf dem Auricher Marktplatz hat in der Nacht zum Donnerstag einen immensen Schaden verursacht. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Verlust auf einen siebenstelligen Euro-Betrag. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar.

Umfangreicher Einsatz der Rettungskräfte

Gegen 0.50 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, nachdem eine automatische Brandmeldeanlage angeschlagen hatte. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war dichter Rauch über den Marktplatz gezogen. Die Einsatzkräfte mussten sich unter enormer Hitzebelastung und bei totaler Nullsicht in dem Gebäude orientieren, um den Brandherd im Küchenbereich zu lokalisieren. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und des ausgedehnten Feuers wurden die Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen der Polizei sowie über die Warn-Apps KatWarn und NINA aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Feuerwehrleute bekämpfen Flammen im Küchenbereich

Rund 75 Einsatzkräfte von vier Ortsfeuerwehren (Aurich, Haxtum, Sandhorst und Wallinghausen) waren im Einsatz. Ihnen gelang es, das Feuer auf den Küchenbereich zu begrenzen und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Dennoch hatte sich der Rauch nahezu ungehindert im gesamten Gebäude ausgebreitet und zu beträchtlichen Schäden geführt. Nach über einer Stunde intensiver Brandbekämpfung war das Feuer unter Kontrolle, gegen 4.15 Uhr konnte es als gelöscht eingestuft werden. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich niemand mehr in dem Objekt.

Brandursache noch unklar

Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Nur geringfügige Mengen Löschwasser waren in die Tiefgarage unter dem Gebäude gelaufen. Am Morgen nach dem Einsatz führten Feuerwehrleute eine Nachkontrolle durch, um sicherzustellen, dass alle Glutnester vollständig gelöscht waren.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.