NGG befürchtet Entlassungswelle in NRW

| Gastronomie Gastronomie

Im besonders hart von der Corona-Krise getroffenem Gastgewerbe von Nordrhein-Westfalen droht nach Ansicht der Gewerkschaft NGG der Verlust Zehntausender Arbeitsplätze. Einer Pleitewelle im NRW-Gastgewerbe könnte eine Entlassungswelle unbekannten Ausmaßes folgen, erklärte der Landesbezirk der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Donnerstag.

Die Umsätze des NRW-Gastgewerbes sind nach neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36,7 Prozent gesunken, preisbereinigt war das ein Minus von 35,3 Prozent.

Abgesagte Messen, verschobene Geschäftsreisen und Geisterspiele im Fußball machten der Branche besonders zu schaffen. Der Tourismus an Rhein, Ruhr und Weser komme nur sehr langsam in Gang.

«Wenn die Politik Beschäftigte und Betriebe nicht stärker unterstützt, wird ein Teil des Gastgewerbes die kommenden Monate nicht überstehen», sagte NGG-Landeschef Mohamed Boudih. Die Landesregierung sollte sich in Berlin mit Nachdruck für eine Verlängerung der Kurzarbeit-Regelung und für eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes einsetzen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.