Noma schenkt drei Monate bezahlte Auszeit

| Gastronomie Gastronomie

René Redzepi, Chefkoch des Spitzenrestaurants Noma in Kopenhagen, hat derzeit drei Monate bezahlten Urlaub. Eine neue Leistung, die nicht nur dem Küchenchef zusteht, sondern auch seinem Personal. 

Das Noma in Kopenhagen, derzeit auf Platz 2 der Liste der 50 besten Restaurants der Welt, hat eine interessante Lösung gefunden. Zu Beginn dieses Jahres kündigte der Inhaber und Chefkoch René Redzepi auf Instagram an, dass er das Restaurant verlassen werde, um eine dreimonatige Pause einzulegen. Tatsächlich handelt es sich bei seiner bezahlten Auszeit um ein neues Angebot für alle Mitarbeiter, die schon eine gewisse Zeit im Noma tätig sind.
 

„Die Idee war einfach, den Mitarbeitern einen dreimonatigen bezahlten Urlaub zu geben, nachdem sie eine bestimmte Anzahl von Jahren bei uns verbracht haben. Wir arbeiten hart, wir wollen zu den Besten gehören und der Weg zu diesem Berggipfel ist so viel einfacher (und macht mehr Spaß), wenn wir auch in Sachen Selbstfürsorge zu den Besten gehören. Wir dachten, es sei die beste Idee der Welt. Es ist einfach, eine längere Auszeit zu nehmen, nichts zu tun und dafür bezahlt zu werden", sagt René Redzepi laut finedininglovers.com. „Als wir herausfanden, wie wir es in unserer Organisation umsetzen können, dachte ich mir, verdammt, ich arbeite seit fast 18 Jahren an diesem Projekt. Vielleicht sollte ich der Erste sein, der diesen neuen Ansatz ausprobiert, nur um zu sehen, ob er tatsächlich funktioniert."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.