Patrick Spies geht mit neuem Restaurantkonzept nach Fulda

| Gastronomie Gastronomie

Sternekoch Patrick Spieß kehrt in seine alte Heimat Hessen zurück. Im Gepäck hat er offenbar Pläne für ein neues Restaurant in Fulda. Gemeinsam mit den Eigentümern einer denkmalgeschützten Immobilie in der Fuldaer Innenstadt plant er eine neue Art der Erlebnisgastronomie. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und sollen im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein, das berichtet die Fuldaer Zeitung.

Seit 2018 stand das denkmalgeschützte Gebäude in der Innenstadt von Fulda leer. Die Zukunft war ungewiss, aber jetzt haben die Investoren das Objekt verkauft. Neue Besitzer sind die Brüder Christian und Dominik Frank, die mit Immobilienentwickler Ralf Fladung auf der Suche nach einem passenden Objekt waren, um eine neue Art der Erlebnisgastronomie zu etablieren. Was genau in dem 1.300 Quadratmeter großem Gebäude geplant ist, verraten sie allerdings noch nicht.

„Wir werden uns nach definierten Bauabschnitten hin zur Eröffnung im Frühjahr 2021 umfassend zu unseren Ideen äußern. Bis dahin müssen wir alle gemeinsam noch etwas warten“, sagte Christian Frank gegenüber osthessen-news.de. „Die Gebrüder Frank werden gemeinsam mit Patrick Spies neue Wege beschreiten und eine wirkliche Bereicherung für Fulda realisieren“, ergänzte Fladung.

Sternekoch Patrick Spies, geboren 1979 in Fulda, war bis 2018 Küchenchef im Gourmet-Restaurant L’étable des Romantikhotels Zum Stern in Bad Hersfeld. Er hatte das Gourmet-Restaurant bis auf 17 Punkte im Gault&Millau gekocht, bevor er im letzten Jahr eine Auszeit nahm. (Tageskarte berichtete)

Patrick Spies absolvierte seine Ausbildung zum Koch von 1996 bis 1999 im Romantik Hotel Goldener Karpfen in Fulda. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren unter anderem: Mathis food affairs Corviglia in St. Moritz, Restaurant Jörg Müller auf Sylt, Gut Lärchenhof in Pulheim, Relais & Châteaux Hotel/Restaurant Villa Hammerschmiede in Pfinztal. Seit 2011 war Patrick Spies Küchenchef im Romantik Hotel Zum Stern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.