Personalmangel in Thüringen führt zu eingeschränkten Öffnungszeiten

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Der Präsident Thüringer des Hotel- und Gaststättenverbandes Thüringen, Mark Kühnelt, rechnet mit eingeschränkten Öffnungszeiten in der Gastronomie wegen Personalmangels.

Gäste müssten sich an kürzere Öffnungszeiten oder mehr Ruhetage von Restaurants gewöhnen, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe in Thüringen (Samstag). Fachkräftemangel gebe es in vielen Bereichen, «wobei das Gastgewerbe besonders hart getroffen ist». Ziel müsse es sein, mit weniger Personal trotzdem ein hohes Niveau zu erreichen oder zu halten.

Teilweise eingesetzte Serviceroboter könnten nur bedingt Abhilfe schaffen, weil sie die Betreuung, das Verwöhnen des Gastes nicht ersetzen könnten, so Kühnelt. Wichtig sei, dass den Mitarbeitern in der Branche mehr Wertschätzung als in der Vergangenheit entgegengebracht werde.

Nach Angaben des Dehoga-Präsidenten mussten während der Corona-Pandemie 15 bis 20 Prozent der Gaststätten in Thüringen schließen. Vor allem in ländlichen Regionen gehe das Sterben von Kneipen und Gasthäusern weiter. Ein Grund dafür seien auch fehlende Geschäftsnachfolger.

Angesichts der drastisch gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie erwartet der Dehoga-Chef einen Preisanstieg auch in Gastronomie und Hotellerie. «Die Preise werden steigen - bei Übernachtungen und Speisen ungefähr 10 bis 15 Prozent - darauf muss sich der Gast einstellen», sagte er. (dpa)


 

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