Schwabinger Tor Bräu eröffnet Wirtshaus im Andaz München

| Gastronomie Gastronomie

Das Schwabinger Tor Bräu hat im Andaz München Schwabinger Tor ein eigenes Wirtshaus eröffnet. Auf seiner Internetseite nennt der Betrieb den 8. Oktober als Eröffnungstermin. Die angeschlossene Brauerei produziert nach eigener Darstellung bereits seit 2025 im Keller des Hotels.

Das Wirtshaus liege im Ostflügel des Andaz an der Leopoldstraße und bietet 84 Sitzplätze im Innenbereich und weitere 128 auf der Terrasse. Wirt istder gelernte Biersommelier Johannes Egger. Braumeister Valentin Schöttke habe die Biersorten gemeinsam mit Frank Heckelmann, dem General Manager des Andaz München, entwickelt.

Brauerei produziert seit 2025 im Keller des Hotels

Auf ihrer Internetseite beschreibt die Brauerei die Ausstattung ihres knapp 70 Quadratmeter großen Braukellers. Dort stünden ein Drei-Geräte-Sudwerk sowie neun Gär- und Lagertanks mit einer Gesamtkapazität von 100 Hektolitern. Hinzu kämen neun Ausschanktanks. Die mögliche Jahresproduktion beziffert der Betrieb auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Zum festen Sortiment gehörten das Helle „Schwabinger Gold“ und das Weißbier „Schwabinger Blau-Weisse“. Ergänzt werde das Angebot durch wechselnde Saisonbiere, darunter Bock- und Festbiere. Für die Herstellung verwende die Brauerei biozertifizierte Rohstoffe.

Der Betrieb erläutert, dass seine Biere weder pasteurisiert noch filtriert oder konserviert würden. Nach dem Brauen würden sie durchgehend gekühlt. Ausgeschenkt werde das Bier im Wirtshaus sowie in den Restaurants und Bars des Andaz München Schwabinger Tor. Ein Teil des Sortiments sei zudem in Flaschen zum Mitnehmen erhältlich.

Wirtshaus bietet bayerische Gerichte und Bierfässer am Tisch

Auf seiner Internetseite nennt das Wirtshaus unter anderem Brotzeiten, Obazda, Bratwürste, Spinatknödel und Kalbsschaufelbraten als Bestandteile der Speisekarte. Hinzu kämen wechselnde Tages- und Wochengerichte. Für Gruppen von zehn bis 40 Personen habe der Betrieb eigene Menüvorschläge zusammengestellt.

Gäste könnten das Helle „Schwabinger Gold“ außerdem aus Fässern mit zehn oder 20 Litern Inhalt am Tisch selbst zapfen. Das Wirtshaus kündigt auch regelmäßige Treffen mit dem Braumeister an. Schöttke beantworte dabei Fragen zu Rohstoffen, Brauhandwerk, den hausgebrauten Bieren und deren Verkostung. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich.

Das Lokal ist dienstags bis samstags von 16 bis 23.30 Uhr geöffnet. Warme Küche wird von 17.30 bis 21.30 Uhr angeboten.

Auf ihrer Internetseite verweist die Brauerei auf den Schwabinger Bräu an der Münchner Freiheit, der bis 1919 bestanden habe. Mit dessen Schließung habe damals die letzte lokale Brauerei ihren Betrieb eingestellt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.