Schwedische Restaurantkette Pincho Nation eröffnet zweiten Standort in Deutschland

| Gastronomie Gastronomie

Die schwedische Gastro-Marke Pincho Nation setzt ihre Expansion in Deutschland fort. Nach dem erfolgreichen Start in Kiel Anfang 2025 folgt im Winter die Eröffnung eines zweiten Standorts in der Bremer Innenstadt. In der Martinistraße 58 entstehen rund 160 Sitzplätze im Restaurant, ergänzt durch 20 Außenplätze sowie eine Bar.

Erfolgreicher Markteintritt in Kiel

Der Deutschland-Start in Kiel entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Erfolg. Nach Unternehmensangaben besuchten in den ersten sechs Monaten bereits mehr als 50.000 Gäste das Restaurant. „Die Resonanz hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Es bestätigt uns, dass unser Konzept auch in Deutschland hervorragend funktioniert“, erklärt Henrik Fischer, Head of Expansion der Pincho Nation Group.

Standortentscheidung Bremen

Als zweite deutsche Stadt fiel die Wahl auf Bremen. „Bremen ist für uns der logische nächste Schritt: eine lebendige, weltoffene Stadt mit einer starken Genuss- und Ausgehkultur – perfekte Voraussetzungen für unser Konzept“, so Vanessa Politz, Area Managerin für Pincho Nation in Deutschland. Die Kombination aus über 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, einer aktiven Studierendenszene und einem neuen Wohnprojekt mit rund 180 Studierendenapartments unmittelbar am Standort wird als günstige Voraussetzung für die Ansiedlung gesehen.

Suche nach Franchise-Partnern

Neben den laufenden Projekten in Kiel und Bremen plant die Kette weitere Expansionen in Deutschland. Im Fokus stehen Lübeck, Rostock und weitere Städte im Nordwesten, für die aktiv Franchise-Partnerinnen und -Partner gesucht werden. „Wir haben die ersten Monate in Deutschland erfolgreich gemeistert und sind jetzt bereit für den nächsten Schritt“, erklärt Fischer. Die bevorzugte Flächengröße liege zwischen 400 und 450 Quadratmetern, möglichst in Erdgeschosslagen.

Bereits für 2026 bereitet Pincho Nation zusätzliche Standorte in Nord- und Süddeutschland vor.

Konzept und digitale Prozesse

Die Kette wurde 2012 in Schweden gegründet und zählt aktuell 86 Restaurants in Skandinavien. Der überwiegende Teil wird durch Franchisenehmerinnen und Franchisenehmer betrieben. Pincho Nation bietet Unterstützung durch Lieferverträge, zentrales Marketing, ein eigenes Onboarding-Programm („Pinchoversity“) und Finanzpartner.

Das gastronomische Konzept umfasst internationale Gerichte in Tapasgröße ab 2,50 Euro sowie Signature-Drinks und moderne Cocktails. Ein zentrales Element ist die App-basierte Bestell- und Bezahlmöglichkeit, die den Gästen ein digitales Restauranterlebnis ermöglicht. Gleichwohl steht weiterhin Servicepersonal zur Unterstützung bereit.

Unternehmen Pincho Nation

Pincho Nation wurde mehrfach in Schweden und Dänemark ausgezeichnet, unter anderem mit den Titeln „Franchise der Zukunft“ (2015) und „Restaurant des Jahres“ (Aarhus, 2024). Mit seiner Kombination aus digitaler Abwicklung, markanter Inneneinrichtung und einem breiten gastronomischen Angebot hat sich das Unternehmen zu einer der führenden Franchise-Restaurantketten in Skandinavien entwickelt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe bietet mit dem digitalen Unterweisungsplaner ein kostenfreies Hilfsmittel an, um Mitarbeiterunterweisungen rechtssicher zu planen und zu dokumentieren. Das Werkzeug soll Betriebe dabei unterstützen, Ausfallzeiten zu minimieren und organisatorische Abläufe in der Arbeitssicherheit zu vereinfachen.