Serieneinbrecher der «McDonald's-Bande» in Nürnberg vor Gericht

| Gastronomie Gastronomie

Eine als «McDonald's-Bande» bekannt gewordene Gruppe von mutmaßlichen Serieneinbrechern muss sich seit Freitag am Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Zwei Männer aus der fünfköpfigen Einbrecherbande waren der Anklage zufolge meist durch eine eingeschlagene Scheibe des Drive-In-Schalters in Mc-Donald's-Filialen eingedrungen, hatten sich dann in die Büros vorgearbeitet und dort mit einem Winkelschleifer die Tresore aufgeflext. Zwei weitere Männer und eine Frau sollen von außerhalb geholfen haben.

Von den Einbrüchen waren im Jahr 2018 Fast-Food-Restaurants vor allem im Raum Nürnberg betroffen. Das Werkzeug hatten sich die Täter im Alter zwischen 29 und 45 Jahren der Anklage zufolge bei einem Einbruch in eine Berufsschule in Goslar (Niedersachsen) besorgt. Der erste McDonald's-Einbruch fand demnach ebenfalls in Goslar statt.

In den Schnellrestaurants fanden die Einbrecher zum Teil hohe Geldbeträge vor. Allein in einem Restaurant in Nürnberg erbeuteten sie laut Staatsanwaltschaft 84.050 Euro. In Schwabach und Neustadt an der Aisch waren sie dagegen von der Alarmanlage gestört und in die Flucht geschlagen worden.

Insgesamt soll die Bande rund 145.000 Euro erbeutet haben. Zusätzlich sei ein Sachschaden in Höhe von rund 95.000 Euro entstanden, etwa durch das Aufflexen von Tresoren. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.