Stornogebühren in der Gastro: Wer nicht kommt, bezahlt

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Stornogebühren in der Gastronomie werden in der Branche schon lange diskutiert und in vielen Betrieben auch schon lange umgesetzt. Jetzt greift die Süddeutsche Zeitung das Thema auf und verleiht der Diskussion in der breiten Öffentlichkeit neue Fahrt.

Anlass für den Artikel in der Zeitung war die Veranstaltung Chef´s Talk bei der die Sterneköche Bobby Bräuer und Dirk Luther vor ein paar Wochen über die Zukunft der Gastronomie diskutierten. Bräuer führte erst vor kurzem Stornogebühren ein – und macht damit gute Erfahrungen. „Wenn ich mir Konzertkarten oder ein Fußballticket kaufe, bezahle ich dieses auch vorab. Warum sollte das bei uns nicht möglich sein? Den Gästen muss bewusstwerden, dass wir ein Wirtschaftsunternehmen sind, wir können es uns nicht leisten, Tische abends kurzfristig nicht zu besetzen“, sagte der Küchenchef. Dirk Luther findet kurzfristige Absagen ebenfalls respektlos. In seinem Restaurant „Meierei“ werden aber keine Stornogebühren erhoben, da er zu 90 Prozent Hotelgäste empfängt. 

Die Süddeutsche lässt auch noch Vertreter des Tantris und von Dallmayr zu Wort kommen.

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