Su Filindeu: Bei diesen Nudeln versagte schon Jamie Oliver

| Gastronomie Gastronomie

Die Reiseredaktion der Welt hat sich auf Sardinien umgeschaut. Für Gourmets sei vor allem das Landesinnere interessant, genauer gesagt die Bergdörfer des Monti di Gennargentu. Einer der Gründe dafür ist die Pastasorte Su Filindeu. Wie die Welt-Redakteurin berichtet, seien bislang alle Versuche gescheitert, die Nudeln maschinell herzustellen. Der Nudelteig aus Weizengries, Wasser und Salz lasse sich ausschließlich per Hand ziehen. Dass dieses Kunststück aber nicht jedem gelingt, bewies schon der britische Promikoch Jamie Oliver. 
 

Es brauche eben viel Erfahrung, so der Welt-Bericht. Nur noch drei Frauen würden sich im sardischen Ursprungsort der Nudeln überhaupt die Mühe machen. Da dadurch natürlich nur kleine Mengen produziert werden, kämen die Nudeln fast ausschließlich an kirchlichen Festen auf die Teller. In den Restaurants seien sie hingegen nur selten zu finden. Kein Wunder also, dass die Slow-Food-Bewegung die Pastasorte bereits zum gefährdeten Genussmittel erklärt hat. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.