Taco Bell will Ende September in Köln eröffnen

| Gastronomie Gastronomie

Das erste öffentlich zugängliche Restaurant von Taco Bell in Deutschland soll Ende September 2026 in Köln eröffnen. Damit wird der Zeitplan für den Deutschlandstart konkreter. Ende August hatte Taco Bell den Kölner Standort bereits angekündigt, einen Eröffnungstermin aber noch nicht genannt.

Wie L'Express Franchise unter Berufung auf den Fachtitel food service berichtet, soll die Feel Better Holding GmbH die US-Marke Ende September in Deutschland an den Start bringen. Die Gesellschaft ist Franchisepartner für ein Gebiet, das den Angaben zufolge von Bonn bis Kleve reicht.

Tageskarte hatte am 28. August über die Standortankündigung berichtet. Taco Bell Deutschland hatte Köln einen Tag zuvor auf Instagram mit dem Slogan „Von California nach Köllefornia“ angekündigt. Die Feel Better Holding sprach damals vom ersten Taco Bell in Deutschland. Ein konkreter Eröffnungstermin stand zu diesem Zeitpunkt noch aus.

Feel Better Holding organisiert Restaurantbetrieb über eigene Gesellschaft

Hinter der Feel Better Holding GmbH stehen Peter Gries und Lars Krämer. Die Gesellschaft wurde nach Angaben von L'Express Franchise am 25. September 2025 beim Amtsgericht Koblenz eingetragen. Auf ihrer eigenen Internetseite bezeichnet sie sich als „A Taco Bell Franchisee“.

Die Holding halte die Beteiligungen, während der Betrieb über die Feel Better 1 Betriebs GmbH erfolgen solle. Bereits im Juli waren Stellenanzeigen für Bonn veröffentlicht worden. Wie viele Taco-Bell-Restaurants die Gesellschaft in ihrem Gebiet von Bonn bis Kleve insgesamt eröffnen will, ist bislang nicht bekannt.

Vorbereitungen in Nordrhein-Westfalen waren bereits zuvor sichtbar geworden. Tageskarte hatte Ende August berichtet, dass die Feel Better Holding Mitarbeiter für Köln, Bonn und Düsseldorf gesucht hatte. Konkrete Eröffnungen in Bonn oder Düsseldorf sind damit bislang nicht bestätigt.

Taco Bell verteilt deutsche Expansion auf sechs Gebietsentwickler

Beim Aufbau des deutschen Restaurantnetzes setzt Taco Bell auf mehrere regionale Partner. Nach Angaben von L'Express Franchise seien sechs Area Developer gewonnen worden. Laut Branchenangaben seien alle Bundesländer außer dem Osten und Berlin vergeben. Die Rekrutierung der Partner laufe über die Düsseldorfer Beratung Franchise Focus.

Für Bayern hat die Lehmann Hotel und Gaststätten Holding aus Ebersberg entsprechende Rechte übernommen. Geschäftsführer Christian Lehmann plant den Angaben zufolge zwei Münchner Standorte in den Riem Arcaden und in Freiham. Insgesamt seien innerhalb von fünf Jahren 15 Standorte in München, Nürnberg und Passau vorgesehen.

Taco Bell nimmt zweiten Anlauf auf deutschen Markt

Der Deutschlandstart ist ein neuer Anlauf für Taco Bell. Ein erster Versuch mit einem einzelnen nationalen Partner war nach Angaben von L'Express Franchise im Mai 2025 nach Differenzen gestoppt worden. Inzwischen werden die Gebietsrechte regional vergeben.

Taco Bell gehört zu Yum! Brands. In Deutschland gibt es bereits Restaurants der Marke auf US-Militärstützpunkten, die jedoch nicht öffentlich zugänglich sind. Der Kölner Standort soll damit das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden. Die genaue Adresse wurde bislang nicht genannt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.