Thomas Bühner eröffnet neues Restaurantkonzept in Hamburg

| Gastronomie Gastronomie

Thomas Bühner erweitert die Gastronomieszene in Hamburg. Im ersten Halbjahr 2026 eröffnet er ein neues Restaurant im Westfield Hamburg-Überseequartier. Das Konzept unterscheidet sich deutlich von seinen bisherigen Fine-Dining-Lokalen. Stattdessen setzt der Spitzenkoch auf ein modernes All-Day-Dining und Bar-Erlebnis, das durch Zugänglichkeit und eine weltoffene Atmosphäre gekennzeichnet sein soll.

Fokus auf unkomplizierte Gastronomie

Das geplante Restaurant, das sich im Erdgeschoss des Gebäudes „Lee“ befinden wird, umfasst eine Innenfläche von 600 Quadratmetern sowie zwei Außenterrassen von insgesamt 120 Quadratmetern. Die südliche Ausrichtung der Terrassen ermöglicht einen direkten Blick auf die Elbe, den Hafen und das Kreuzfahrtterminal.
 

Thomas Bühner betont, dass er Menschen auch im Alltag mit gutem Essen zusammenbringen möchte. Er sagt dazu: „Ich empfinde große Freude dabei, Menschen gemeinsam an einen Tisch zu bringen und mit gutem Essen zu berühren – nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern auch im Alltag. Hamburg und das Westfield Hamburg-Überseequartier bieten dafür nun genau die richtige Bühne: lebendig, neugierig und offen für neue kulinarische Geschichten.“

Bühners Weg in der Spitzengastronomie

Thomas Bühner zählt seit drei Jahrzehnten zu den führenden Köchen in Deutschland. Internationale Bekanntheit erlangte er als Küchenchef des Drei-Sterne-Restaurants "la vie" in Osnabrück. Nach dessen Schließung war er als Gastkoch und Berater weltweit tätig und eröffnete weitere Restaurants, darunter das "LA VIE by thomas bühner" in Taipeh (mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet) und das "TASTE by Thomas Bühner" in Istanbul (Tageskarte berichtete). Im Mai 2025 feierte Bühner in Düsseldorf sein Deutschland-Comeback mit dem ebenfalls mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant "LA VIE by thomas bühner".


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.