Traditions-Ausflugslokal "Eierhäuschen" in Berlin fertig saniert

| Gastronomie Gastronomie

Das über 100 Jahre alte Ausflugslokal «Eierhäuschen» an der Spree im Plänterwald in Berlin-Treptow ist fertig saniert. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde von der Berliner Immobilienmanagement GmbH an das landeseigene Unternehmen Grün Berlin übergeben, wie am Montag mitgeteilt wurde.

Die vierjährige Sanierung kostete 16 Millionen Euro und wurde vom Land bezahlt. Die Sanierung des früher so beliebten Restaurants und Biergartens am Wasser ist einer der Schritte auf dem Weg zu der Neugestaltung des Spreepark-Geländes im Plänterwald.

Eröffnet wird das «Eierhäuschen» als Restaurant und Ausstellungsraum im kommenden Frühjahr. Veranstaltungen mit geschlossenen Gesellschaften laufen derzeit bereits. Der dazugehörige Biergarten hatte bereits seit Mai geöffnet. Ein Schiffsanleger am Ausflugslokal war im Sommer fertiggestellt worden. Das Spreepark-Gelände soll so wieder zu einem Ausflugsziel werden. 

In der DDR galt der Plänterwald als größter Vergnügungspark. Nach fast 20 Jahren Stillstand und Verwahrlosung wird das Gelände nun Schritt für Schritt saniert. Im kommenden Jahr sind Bauarbeiten an Riesenrad, Wasserbecken und Werkhalle geplant. Das 45 Meter hohe Riesenrad soll wieder Zentrum des Parks werden. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.