Tristan Brandt: Neuer Glanz für das Schlossparkrestaurant in Weinheim?

| Gastronomie Gastronomie

Sternekoch Tristan Brandt könnte bald das Weinheimer Schlossparkrestaurant übernehmen. Die Stadtverwaltung bestätigte laut Weinheimer Nachrichten, dass Brandt Interesse an der Pacht des traditionsreichen Lokals bekundet habe. Erste Gespräche zwischen beiden Parteien haben bereits stattgefunden.

Während konkrete Verträge noch ausstehen, zeigte sich die Stadt optimistisch und betonte den beiderseitigen Wunsch nach einer Zusammenarbeit. Ein Eröffnungstermin wurde bisher nicht genannt.

Die fortgeschrittenen Verhandlungen mit Brandt werden auch dadurch deutlich, dass allen anderen Bewerbern um die Pacht des Schlossparkrestaurants bereits abgesagt wurde. Dies bestätigte die Stadtverwaltung auf Nachfrage. Während der dreiwöchigen Bewerbungsfrist im Dezember hatten fast zehn Interessenten ihre gastronomischen Konzepte und Businesspläne eingereicht. Gefordert war ein erfahrener Gastronom mit modernem Küchenansatz, Schwerpunkt auf regionalen Frischeprodukten und ausreichendem Eigenkapital.

Wer außer Brandt noch Interesse an der historischen Location hatte, bleibt ein Geheimnis. Die Stadtverwaltung hält sich bewusst bedeckt, um die Kandidaten nicht der öffentlichen Aufmerksamkeit auszusetzen – eine Lehre aus früheren Erfahrungen, als solche Vorgehensweisen auf Kritik stießen. Auch die früher festgelegten konzeptionellen Vorgaben für das Schlossparkrestaurant wurden diesmal komplett gestrichen, was den Bewerbungsprozess offener gestaltete.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.