Weimar erlaubt Open-Air-Gastronomie ab sofort

| Gastronomie Gastronomie

Als erste größere Stadt in Thüringen erlaubt Weimar den Gastwirten wieder, Gäste im Freien zu bewirten. Seit diesem Mittwoch an können Bar-, Restaurant- und Kneipenbesitzer Tische mit Stühlen und Stehtische im Freien aufstellen, wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte. Auch Verkaufswagen und -stände sind auf den größeren Plätzen erlaubt.

Speisen und Getränke müssen von den Gästen selbst abgeholt werden, eine Bedienung am Platz sei wegen der geltenden Corona-Bestimmungen noch nicht möglich. «Wir wollen unserer Stadt langsam wieder Leben einhauchen, sagte Oberbürgermeister Peter Kleine (parteilos). «Zu Weimars Lebensgefühl gehört der leibliche Genuss in Welterbe-Ambiente einfach dazu.» Die Gastronomen seien nach wochenlangen Schließungen wegen der Corona-Pandemie schwer getroffen und benötigten dringend einen Einstieg in den Geschäftsbetrieb, um Arbeitsplätze erhalten zu können.

Verkaufswagen und -stände können unter anderem auf dem Theaterplatz, Goetheplatz und dem Mark aufgestellt werden. Zudem ist es möglich, dass sie die Flächen für die ohnehin angemeldete Außenbewirtschaftung ausdehnen, um die Abstandsregelungen einzuhalten. Die regelmäßige Desinfektion von Tischen und Stühlen wird vorgeschrieben. Eine Bewirtschaftung ist laut Stadtverwaltung täglich bis 20 Uhr möglich. Die Gebühren für die Sondernutzung wird den Gastwirten erlassen. Die Regelung soll zunächst bis zum 2. Juni gelten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.