Wiesn-Motiv 2025 vorgestellt

| Gastronomie Gastronomie

Eine Bedienung im Dirndl, die Bier, Speisen und Musik serviert - all das ziert die Grafik auf dem offiziellen Plakat des Oktoberfests 2025. Das Design ging als Sieger aus dem Wettbewerb hervor und wurde nun von Wiesnchef Clemens Baumgärtner im Münchner Rathaus vorgestellt.

Die Künstlerinnen Amiera Harithas und Dinah-Charles Francis konnten sich mit ihrem Entwurf gegen 112 weitere Einsendungen durchsetzen. Ihr Motiv, das in stilisierter Briefmarkenoptik gestaltet ist, vereine «Lebendigkeit, Humor und Gastfreundschaft auf einzigartige Weise», teilte die Landeshauptstadt München mit. Auch Baumgärtner zeigte sich überzeugt: «Das ist ein typisch Münchner Charakter.»

Siegermotiv wird zahlreiche Produkte zieren

In einer Online-Abstimmung hatten 8.458 Teilnehmer zunächst eine Vorauswahl getroffen, bevor eine Fachjury das endgültige Siegerplakat kürte. Die Gewinnerinnen erhalten ein Preisgeld von 2.500 Euro, das sich auf 7.500 Euro erhöht, falls das Motiv tatsächlich umgesetzt wird. Der Wettbewerb für das Wiesn-Motiv findet in der Landeshauptstadt jedes Jahr statt. 

Das Plakat wird nicht nur für die Wiesn werben, sondern auch den offiziellen Sammlerkrug und zahlreiche weitere Produkte zieren. Das Oktoberfest, das als größtes Volksfest der Welt gilt, findet heuer vom 20. September bis zum 5. Oktober auf der Münchner Theresienwiese statt. 

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.