Deutlich weniger Übernachtungsgäste im September in Schleswig-Holstein

| Hotellerie Hotellerie

Im September sind weniger Gäste nach Schleswig-Holstein gekommen als im Vorjahresmonat. 968.000 Übernachtungsgäste in größeren Beherbergungsstätten und auf den Campingplätzen Schleswig-Holsteins bedeuteten ein Minus von 6,1 Prozent im Vergleich zum September 2023, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Die Zahl der gebuch­ten Übernachtungen ging weniger stark zurück. 3.999.000 Übernachtungen waren 1,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Für das laufende Jahr zeigt sich nach Angaben des Statistikamts insgesamt aber eine stabile Tendenz. Von Januar bis September reisten 0,1 Prozent mehr Gäste als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig nahm die Zahl der gebuchten Übernachtungen 0,3 Prozent ab.

Die Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, Bettina Bunge, betonte die Strategie, Schleswig-Holstein als Ganzjahresziel für Urlaube, Kurztrips und Tagungen zu platzieren. «Dass einzelne Monate sich als Ausreißer erweisen, haben wir im Jahresverlauf schon öfter gesehen. Erfreulich ist, dass wir im Jahresverlauf derzeit stabil auf dem Vorjahresniveau liegen.»

Tourismusminister Claus Ruhe Madsen (CDU) ist überzeugt, dass man ein wenig optimistischer in die Zukunft blicken dürfe, als vielen Unternehmern in der Branche zurzeit vielleicht zumute sei. «Wir sind weiter auf Kurs, die Gäste halten uns die Treue, das ist immens viel wert.»

Erfasst wurden Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten sowie Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen (ohne Dauercamping). Im September 2024 waren das 3.219 geöff­nete Beherbergungsstätten mit 247.913 angebotenen Gästebetten sowie 270 geöffnete Cam­pingplätze.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

Im Xperience Quartier in Taufkirchen bei München entstehen neben Büroflächen auch ein Hotel und Tagungsbereiche. Nach Angaben von Art-Invest Real Estate hat Hensoldt bereits den kompletten Bürobauteil des Projekts angemietet.

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.