ebookers wird eingestellt

| Hotellerie Hotellerie

Die Reiseplattform ebookers beendet ihr Geschäft in Deutschland zum 2. September 2026. Nach Angaben des Unternehmens werden an diesem Datum die Website, die Anwendung sowie das Treueprogramm Bonus+ eingestellt. Bestehende Buchungen und bereits geplante Reisen seien davon nicht betroffen.

Wie das Unternehmen mitteilt, können Kunden bis zum 2. September 2026 weiterhin neue Reisen über ebookers buchen. Für Buchungen zwischen dem 12. Juni 2026 und dem 2. September 2026 gilt laut Mitteilung, dass sämtliche Reisen spätestens bis zum 1. November 2026 abgeschlossen sein müssen. Dies betreffe Hotels, Flüge, Mietwagen, Reisepakete und Aktivitäten.

Ab September sollen Besucher der Website automatisch auf Hotels.com weitergeleitet werden. Beide Plattformen gehören zur Expedia Group, einem US-amerikanischen Reisekonzern. Neue Hotelbuchungen sollen künftig über Hotels.com abgewickelt werden. Andere Reiseangebote werden laut Unternehmen dann nicht mehr über ebookers buchbar sein.

Expedia beendet ebookers in mehreren europäischen Märkten

Nach Unternehmensangaben wird ebookers nicht nur in Deutschland und der Schweiz eingestellt. Betroffen seien auch weitere europäische Märkte, darunter Irland, Finnland und Frankreich.

In mehreren Ländern hatte die Expedia Group die Marke bereits zuvor zurückgezogen. So werden Nutzer in Österreich seit längerem automatisch auf Expedia.de weitergeleitet. Auch in Belgien, den Niederlanden, Norwegen und Großbritannien führen entsprechende Weiterleitungen laut den Angaben auf nationale Expedia-Plattformen. Medien berichten auch über das komplette aus von ebookers. ebookers wird eingestellt, steht auf der ebookers Webseite.

ebookers entstand Ende der neunziger Jahre als Online-Reisebüro

Die Marke ebookers wurde nach Unternehmensangaben Ende der neunziger Jahre gegründet und entwickelte sich zunächst als Online-Reisebüro für Flug- und Hotelbuchungen in mehreren europäischen Ländern. Besonders in Großbritannien, der Schweiz und Deutschland war die Plattform über viele Jahre präsent.

Im Jahr 2005 übernahm der damalige US-Reisekonzern Cendant das Unternehmen Ebookers plc. Später ging die Marke an die heutige Expedia Group über, zu der neben Expedia auch Hotels.com und weitere Reiseplattformen gehören.

Ein weiterer Schritt folgte im Jahr 2015 mit der Übernahme des Reiseportals Orbitz Worldwide durch Expedia. Orbitz hatte ebookers zuvor übernommen und in sein europäisches Geschäft integriert. Mit dem Kauf sicherte sich Expedia auch die Kontrolle über ebookers. Die Übernahme wurde damals von Wettbewerbsbehörden geprüft und genehmigt.

ebookers spielte zuletzt nur noch eine kleinere Rolle im OTA-Markt

Im europäischen Markt der Online-Reisebüros, auch als Online Travel Agencies (OTA) bezeichnet, spielte ebookers zuletzt nur noch eine vergleichsweise kleine Rolle. Der Markt wird seit Jahren von Plattformen wie Booking.com, Expedia und Hotels.com dominiert.

ebookers war zuletzt vor allem in einzelnen europäischen Märkten wie Deutschland, der Schweiz und Großbritannien präsent. Die Expedia Group bündelte ihre Aktivitäten in den vergangenen Jahren zunehmend auf ihre internationalen Kernmarken Expedia und Hotels.com.

Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Das Treueprogramm Bonus+ endet ebenfalls zum 2. September 2026. Kunden können laut Unternehmen bis zu diesem Datum weiterhin Guthaben sammeln und einlösen. Danach seien keine weiteren Gutschriften oder Vorteile mehr möglich.

Verbleibendes Guthaben werde automatisch in Gutscheine für Hotels.com umgewandelt. Nach Angaben des Unternehmens entspricht ein Euro Bonus+-Guthaben einem Euro Gutscheinwert. Jeder Gutschein könne maximal einen Wert von 300 Euro haben. Höhere Guthaben würden auf mehrere Gutscheine verteilt.

Die Gutscheine sollen bis spätestens 9. September 2026 per E-Mail verschickt werden und eine Gültigkeit von 36 Monaten besitzen. Pro Buchung könne jeweils nur ein Gutschein eingelöst werden.


 

ebookers entstand Ende der neunziger Jahre als Online-Reisebüro

Die Marke ebookers wurde nach Unternehmensangaben Ende der neunziger Jahre gegründet und entwickelte sich zunächst als Online-Reisebüro für Flug- und Hotelbuchungen in mehreren europäischen Ländern. Besonders in Großbritannien, der Schweiz und Deutschland war die Plattform über viele Jahre präsent.

Im Jahr 2005 übernahm der damalige US-Reisekonzern Cendant das Unternehmen Ebookers plc. Später ging die Marke an die heutige Expedia Group über, zu der neben Expedia auch Hotels.com und weitere Reiseplattformen gehören.

Ein weiterer Schritt folgte im Jahr 2015 mit der Übernahme des Reiseportals Orbitz Worldwide durch Expedia. Orbitz hatte ebookers zuvor übernommen und in sein europäisches Geschäft integriert. Mit dem Kauf sicherte sich Expedia auch die Kontrolle über ebookers. Die Übernahme wurde damals von Wettbewerbsbehörden geprüft und genehmigt.

ebookers spielte zuletzt nur noch eine kleinere Rolle im OTA-Markt

Im europäischen Markt der Online-Reisebüros, auch als Online Travel Agencies (OTA) bezeichnet, spielte ebookers zuletzt nur noch eine vergleichsweise kleine Rolle. Der Markt wird seit Jahren von Plattformen wie Booking.com, Expedia und Hotels.com dominiert.

ebookers war zuletzt vor allem in einzelnen europäischen Märkten wie Deutschland, der Schweiz und Großbritannien präsent. Die Expedia Group bündelte ihre Aktivitäten in den vergangenen Jahren zunehmend auf ihre internationalen Kernmarken Expedia und Hotels.com.

Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Das Treueprogramm Bonus+ endet ebenfalls zum 2. September 2026. Kunden können laut Unternehmen bis zu diesem Datum weiterhin Guthaben sammeln und einlösen. Danach seien keine weiteren Gutschriften oder Vorteile mehr möglich.

Verbleibendes Guthaben werde automatisch in Gutscheine für Hotels.com umgewandelt. Nach Angaben des Unternehmens entspricht ein Euro Bonus+-Guthaben einem Euro Gutscheinwert. Jeder Gutschein könne maximal einen Wert von 300 Euro haben. Höhere Guthaben würden auf mehrere Gutscheine verteilt.

Die Gutscheine sollen bis spätestens 9. September 2026 per E-Mail verschickt werden und eine Gültigkeit von 36 Monaten besitzen. Pro Buchung könne jeweils nur ein Gutschein eingelöst werden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.