Fairmont feiert das eigene Nachhaltigkeitsprogramm

| Hotellerie Hotellerie

Fairmont Hotels & Resorts feiert 30-jähriges Bestehen seines Programms „Fairmont Sustainability Partnership“. Dieses ist Teil der von Accor ins Leben gerufenen Initiative „Planet 21“ und zielt darauf ab, bis 2050 das gemeinsame Ziel Klimaneutralität zu erreichen. Zudem ist geplant, dass bis Ende 2022 alle Hotels auf Einwegplastik in den Gästezimmern, Tagungsräumen und Restaurants verzichten.

„Vor dreißig Jahren hat unser vorausschauendes Team mit der allerersten Ausgabe unserer Green Partnership Guides im wahrsten Sinne des Wortes das Buch über ökologische Nachhaltigkeit in der Hotelbranche geschrieben", so Sharon Cohen, Vice President, Fairmont Brand. „Heute, als Teil von Accor, arbeiten wir an neuen Maßnahmen, um verantwortungsvollen Tourismus mit innovativen Programmen noch weiter zu fördern. Wir sehen uns in der Verantwortung, die schönsten Reiseziele der Erde auch für zukünftige Generationen zu erhalten.“

Die Umweltplattform der Marke, die von National Geographic Traveler als „das umfassendste Umweltprogramm der Hotelbranche Nordamerikas“ bezeichnet wurde, konzentriert sich auf Energie- und Wassereinsparungen, die Reduktion von Abfallerzeugung und Kohlenstoffemissionen, Vermeidung von Einwegplastik, nachhaltige Designlösungen, Bau- und Beschaffungsrichtlinien sowie auf die Einbeziehung der örtlichen Gemeinschaft.

Die Mehrheit der Luxusreisenden achtet auf die Auswirkungen des Tourismus‘ auf den Planeten und darauf, wie Unternehmen proaktiv ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Ergebnisse verschiedener Fairmont- und Accor-Studien zeigen, dass vier von fünf Reisenden Nachhaltigkeit und lokale Produkte als wichtig erachten, während 84 Prozent Wert darauf legen, dass Hotels Erlebnisse empfehlen, die im Einklang mit der lokalen Umgebung stehen.

„Unseren Gästen ist bewusst, dass Veränderungen notwendig sind, um die Besonderheiten eines Reisezeils langfristig zu bewahren – und sie verlassen sich darauf, dass wir diesen Wandel vorantreiben“, sagte Sharon Cohen. „Bei Fairmont ist jedes unserer Hotels und Resorts mit der örtlichen Umgebung verflochten. Wir entwickeln uns kontinuierlich weiter und binden unsere Mitarbeiter, Gäste, Partner und die lokale Gemeinschaft ein, um zu einem nachhaltigen Handeln beizutragen.“

ENGAGEMENT IN SACHEN NACHHALTIGKEIT IM ÜBERBLICK

  • 1991 – Fairmont Hotels & Resorts (damals Canadian Pacific Hotels) ist das erste Hotelunternehmen der Welt, das ein umfassendes Umweltmandat einführt. Das angesehene Programm, genannt Green Partnership Program, wird in den folgenden Jahrzehnten von anderen Hotelmarken übernommen.
  • 1990er Jahre – Fairmont entwickelt seinen ersten "Green Partnership Guide" als eine Art Leitfaden, der den Hotels und anderen Unternehmen hilft, umweltfreundlicher zu arbeiten.
  • 1990er Jahre – Fairmont bringt Eco-Meet auf den Markt, ein umweltfreundliches Konferenzprogramm, das die Umweltbelastung bei Meetings, Konferenzen und ähnlichen Veranstaltungen minimieren soll; das erste Hotel, das Eco-Meet anbietet, ist das Fairmont Chateau Lake Louise.
  • 2001 – Fairmont veröffentlicht die zweite Auflage seines Umweltleitfadens, des Green Partnership Guide, um anderen Reiseunternehmen die Möglichkeit zu geben, von den entwickelten Kostensenkungsinitiativen zu profitieren.
  • 2005 – Fairmont führt „Eco-Innovations“ ein, eine Sammlung von lokal ausgerichteten Projekten, die das Lernen der Kollegen und die Interaktion mit den Gästen fördern.
  • 2006 – Fairmont erhält den Global Tourism Business Award des World Travel & Tourism Council (WTTC) und wird als weltweit bestes Beispiel für verantwortungsvollen Tourismus und nachhaltigen Betrieb in der Hotelbranche ausgezeichnet.
  • 2006 – Fairmont kündigt eine Partnerschaft mit der World Heritage Alliance an, einer gemeinsamen Initiative der United Nations Foundation und Expedia, Inc. zur Förderung von Naturschutz, nachhaltigem Tourismus und wirtschaftlicher Entwicklung für Gemeinden in und um Welterbestätten.
  • 2006 – Fairmont geht eine Partnerschaft mit dem Pembina Institute ein, um seine Treibhausgasemissionen durch den Kauf von Windkraft-Energiekompensationen zu reduzieren.
  • 2007 – Inspiriert von Umweltschützer Dr. David Suzuki bringt Fairmont die dritte Auflage seines angesehenen Green Partnership Guide auf den Markt. Die Marke etabliert sich weiter als Umweltbotschafter und Branchenpionier für verantwortungsvollen Tourismus und nachhaltiges Hotelmanagement.
  • 2009 – Fairmont tritt dem Climate Savers Program des World Wildlife Fund (WWF) bei und verpflichtet sich, seine betrieblichen CO2-Emissionen um 20 Prozent unter das Niveau von 2006 zu senken.
  • 2009 – Fairmont gibt bekannt, dass bedrohte Fischarten wie Chilenischer Wolfsbarsch und Blauflossenthunfisch weltweit von den Speisekarten der Restaurants genommen werden; die Marke schließt sich außerdem auf lokaler Ebene mit angesehenen Organisationen zur Überwachung der Bestände in den Meeren zusammen, um sicherzustellen, dass den Gästen weiterhin eine umfassende Auswahl an nachhaltigen Meeresfrüchten angeboten wird.
  • 2010 – Fairmont verpflichtet sich weltweit, dass seine Hotels Mitglieder des Green Key Eco-Rating Programms (Green Key) werden.
  • 2013 – Fairmont legt die Messlatte im Bereich der Nachhaltigkeit mit einer globalen Auffrischung der Fairmont Sustainability Partnership erneut höher. Durch die Ausweitung des Geltungsbereichs und einen ganzheitlicheren Ansatz für die betriebliche Verantwortung bietet das erweiterte Programm eine größere Ausgewogenheit zwischen den wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Prioritäten des Unternehmens.
  • 2015 – Fairmont gibt bekannt, dass das Unternehmen sein Ziel erreicht hat, die betrieblichen CO2-Emissionen um 20 Prozent unter das Niveau von 2006 zu senken. Das Versprechen wurde 2009 im Rahmen des WWF Climate Savers Program abgegeben. Fairmont ist damit das erste Unternehmen in der Hotelbranche, das dieses ehrgeizige Umweltziel erreicht.
  • 2015 – Fairmont erweitert sein Bienenprogramm mit der Einführung des „Bee Sustainable-Programms“; zusätzlich zur Pflege der Lebensräume von Honigbienen wird das Programm durch die Einführung neuer Bestäuber-Bienenhotels an Fairmont-Standorten weltweit auf die Pflege von wilden Mauerbienen ausgeweitet.
  • 2018 – Mehrere Fairmont-Häuser auf der ganzen Welt installieren Wasserfiltersysteme in den Gästezimmern, um die Verwendung von Einweg-Plastikwasserflaschen zu eliminieren und den Abfall und die Gefährdung der Meeresbewohner zu minimieren.
  • 2019 – Fairmont Maldives Sirru Fen Fushi enthüllt eine Reihe neuer Skulpturen im „Coralarium“ des Resorts – das erste und einzige Korallenregenerationsprojekt der Malediven in Form einer Unterwasserkunstinstallation.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.