Fibona plant Légère-Hotel in Lindau

| Hotellerie Hotellerie

Der Wiesbadener Projektentwickler, Hotelbetreiber und Investmentmanager Fibona hat ein Grundstück in Lindau am Bodensee erworben. Auf dem Gelände des stillgelegten Limare-Schwimmbads entsteht, voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2025, in Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler Focus Real Estate aus München, ein neues Légère-Hotel.

Sven J. Köllmann, geschäftsführender Gesellschafter der Fibona GmbH: „Das Grundstück in Lindau vereint eine exzellente Lage mit den Vorzügen einer wirtschafts- und tourismusstarken Region im Dreiländereck Deutschland / Österreich / Schweiz. Das ist ein idealer Standort für unser neustes Hotel. Wir bieten der Stadt damit eine sinnvolle Nutzung des Grundstücks mit starker wirtschaftlicher Zugkraft. Besonderen Fokus haben wir dabei auf das Thema Nachhaltigkeit beim Bau und im Energiekonzept gelegt, damit ein langfristiger und nachhaltiger Betrieb gewährleistet ist.“ Finanziell veranschlagt man ein Investitionsvolumen von 27 Millionen Euro für das Bauvorhaben.

In der Ausschreibung hat sich Focus Real Estate gemeinsam mit Fibona im Investorenwettbewerb mit einer Adaption des Siegerentwurfs von MKNG Architekten München durchgesetzt, der im Konzeptionsprozess noch finalisiert wurde. Geplant ist, auf dieser Grundlage den Bauantrag mit der Stadt Lindau abzustimmen und noch im ersten Quartal 2025 einzureichen sowie nach erfolgtem Abriss des stillgelegten Limare Schwimmbads zum Jahresende mit dem Bau zu beginnen.

Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin der Stadt Lindau: „Mehrere Untersuchungen haben uns in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir in Lindau Bedarf für ein Businesshotel haben. Das Limare-Grundstück hat sich dafür angeboten, auch weil es sowohl für Geschäftsreisende als auch für Tagungs- und Kongressgäste verkehrstechnisch sehr gut liegt. Der Entwurf für ein im Bau und Betrieb nachhaltiges Hotel hat uns überzeugt. Außerdem bin ich froh, dass die seit 2021 ungenutzte Fläche jetzt sinnvoll wiederbelebt wird.“

Hotel für die Ansprüche moderner Reisender

Das neue Légère Hotel in Lindau soll die Bedürfnisse verschiedener Gästegruppen erfüllen. So plant Fibona aktuell mit 143 Zimmern in drei verschiedenen Kategorien mit Bereichen für Geschäftsreisende wie auch für den Erholungsurlaub. Sowohl Tagungsräume als auch ein Wellness-Bereich sollen den Gästen zur Verfügung stehen. Komplettiert wird das Angebot durch das Gastronomiekonzept „faces“ Restaurant & Bar, welches bereits an den bestehenden Hotelstandorten erfolgreich etabliert wurde.

Nachhaltigkeit von Anfang an mitgedacht

Dem Nachhaltigkeitsansatz der gesamten Hotelgruppe folgend, setzt man auch in Lindau künftig auf ein ökologisches Energiekonzept, das bereits beim Bau beginnt. Sven J. Köllmann erklärt: „Unser Konzept richtet sich gänzlich nach dem KFW 40 Standard. Für die Energieversorgung setzen wir auf PV-Anlagen und neuste Propanwärmepumpen. In die Gebäudefassade werden wir Holzelemente einbinden – das ergibt auf der einen Seite einen schönen gestalterischen Aspekt, ist aber zudem auch nachhaltig. Und last but not least wird das Légère Hotel Lindau natürlich Green Sign zertifiziert und nimmt an unserem unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsprogramm #légèresprössling teil, bei dem wir die Anzahl der Zimmerreinigungen reduzieren, dadurch Ressourcen schonen und pro eingesparter Reinigung einen Baum im hessischen Hinterlandswald pflanzen – ein Konzept, was gut bei unseren Gästen ankommt.“ Mit dem Standort Lindau expandiert Fibona erstmals nach Bayern und lässt die Légère Hotel-Group auf insgesamt neun Häuser anwachsen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine der größten Hotelbetreiber Europas hat im Januar Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Seither läuft die Suche nach Investoren - die Verantwortlichen vermelden erste Erfolge.

Mit dem Sofitel Changzhou Hi-Tech District eröffnet Accor sein 800. Hotel in der Region Greater China. Das Projekt unterstreicht die Expansionsstrategie des Konzerns, der knapp ein Drittel seiner weltweiten Projekte in dieser Region realisiert.

Die FIFA hat kurz vor der Weltmeisterschaft 2026 tausende Hotelzimmer in Städten wie Philadelphia storniert. Die Rückgabe der Kontingente erfolgte ohne eine detaillierte Angabe von Gründen.

Die Signo Hospitality hat das ehemalige Intercity Hotel in Essen übernommen und nach einer Modernisierung als Spark by Hilton neu eröffnet. Das Haus verfügt über 168 Zimmer sowie Tagungskapazitäten für bis zu 180 Personen.

Die DSR Asset Management GmbH gründet eine neue Abteilung für Technischen Service in Mecklenburg-Vorpommern. Unter der Leitung von Heiko Möller bietet ein sechsköpfiges Team künftig Wartungs- und Installationsleistungen in den Bereichen Heizung, Elektro und Sanitär an.

Die Reiseplattform Booking.com hat ihre Kunden über einen möglichen Sicherheitsvorfall informiert. Wie das Unternehmen in einer E-Mail mitteilt, könnten unbefugte Dritte Zugriff auf bestimmte Buchungsinformationen erhalten haben. Auch Kunden in Deutschland wurden angeschrieben.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt zeigt sich zum Jahresbeginn 2026 laut Mitteilung von Colliers mit steigender Dynamik. In Deutschland hingegen bleibe die Entwicklung verhaltener: Das Transaktionsvolumen lag bei rund 234 Millionen Euro und damit unter dem langfristigen Durchschnitt.

In Neuhausen am Rheinfall ist die Baubewilligung für ein Hotelprojekt auf dem SIG-Areal erteilt worden. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll dort bis 2029 das Revier Hotel Rheinfall entstehen. Bauherrin ist die Fortimo Group, der Betrieb ist durch die Revier Hospitality Group vorgesehen.

Das Frankfurt Marriott Airport Hotel und das Sheraton Frankfurt Airport Hotel erhalten eine direkte Anbindung an das neue Terminal 3 über die Sky Line-Bahn. Damit sind künftig alle Terminals und Bahnhöfe des Flughafens erreichbar.

Das Grandhotel Der Sonnenhof in Bad Wörishofen vollzieht eine strategische Neuausrichtung. Mit der Einführung einer "Genusspension" und neuen Zimmerkategorien reagiert das Haus auf veränderte Gästebedürfnisse und setzt verstärkt auf das Thema Longevity.