Für neuen Wohnraum: Vier Hotels in München machen dicht

| Hotellerie Hotellerie

In München werden vier Hotels in bester Lage geschlossen, um Platz für Wohn- und Bürogebäude zu schaffen. Insgesamt handelt es sich um eine Fläche von 11.500 Quadratmetern. Wie das Immobilenunternehmen Soravia jetzt bekannt gab, soll das Projektvolumen mehr als 110 Millionen Euro umfassen. Alle Hotels werden derzeit von der Kavun AG als Drei-Sterne-Hotels betrieben und liegen zwischen Hauptbahnhof, Altstadt und Theresienwiese. Bis 2022 sollen die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein.

„Die Inneneinrichtungen der altehrwürdigen Hotels entsprechen nicht mehr neuesten Standards und befinden sich in keinem guten Zustand. Hier setzen wir mit der Neuentwicklung an“, erklärt Erwin Soravia, CEO der Soravia Gruppe. Zudem wolle er die Modernisierung des Münchener Hauptbahnhofs nutzen, um die Attraktivität des Stadtteils mit dem Munich-City-Portfolio nochmals steigern, so der Unternehmer. Dabei arbeitet das Immobilienunternehmen mit der Unternehmensgruppe denkmalneu zusammen, die auf die Umnutzung und Sanierung von Immobilien in Innenstadtlagen spezialisiert ist.

Beide Unternehmen wollen aber nicht nur bestehende Gebäude umbauen. Das Drei-Sterne-Hotel an der Paul-Heyse-Straße 16/18 soll komplett abgerissen und neu aufgebaut werden. Dort ist eine gewerbliche Wohnnutzung mit insgesamt 106 Apartments vorgesehen, die ab dem Jahr 2022 vermietet werden sollen. Die anderen drei Hotels sollen in ihrer Grundsubstanz erhalten bleiben. Nach erfolgter Renovierung im Jahr 2021 sollen sie ebenfalls als Büroräume bzw. Apartments vermietet oder verkauft werden. Wer die Apartments betreiben soll, steht noch nicht fest.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

Im Xperience Quartier in Taufkirchen bei München entstehen neben Büroflächen auch ein Hotel und Tagungsbereiche. Nach Angaben von Art-Invest Real Estate hat Hensoldt bereits den kompletten Bürobauteil des Projekts angemietet.

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.

Das Wiener Hotel Altstadt Vienna hat eine Suite nach Harald Krassnitzer benannt. Die Unterkunft wurde laut Mitteilung gemeinsam mit Architekt Roland Nemetz gestaltet und enthält auch persönliche Gegenstände des Schauspielers sowie Designklassiker.

Das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel haben ein Mental-Health-Coaching für Mitarbeiter eingeführt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Angebot zur Mitarbeiterbindung und Unterstützung bei beruflichen sowie privaten Belastungen beitragen.

Die neue Hotelmarke Hiamo eröffnet am 15. Mai ihr erstes Haus in Hamburg-Bergedorf. Nach Angaben des Unternehmens setzt das Konzept auf digitale Abläufe und persönliche Betreuung. Die Leitung des Hauses in Hamburg-Bergedorf übernimmt Manuel Dosz.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.