Grand Hotel Les Trois Rois in Basel präsentiert neu gestalteten Kopfbau

| Hotellerie Hotellerie

Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit hat das Grand Hotel Les Trois Rois in Basel Ende Mai den neu gestalteten, denkmalgeschützten Kopfbau am Blumenrain 2 der Öffentlichkeit vorgestellt. Für die architektonische Neugestaltung des ehemaligen Bankgebäudes zeichnete das international renommierte Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron verantwortlich.

Das Konzept verbindet klassizistische Eleganz mit zeitgenössischen Elementen – ein bewusster Kontrast zur historischen Substanz des Grand Hotels. Eigentümer Thomas Straumann beschreibt den Anspruch hinter dem Umbau so: „Mit der Neugestaltung des Gebäudeteils Blumenrain 2 ist es uns gelungen, einen Gegensatz zum ehrwürdigen Grand Hotel zu schaffen. Bewusst soll eine neue Welt betreten werden können, die unserem Leitgedanken ‚Young at Heart, Rich in History‘ gerecht wird.“

Im neu gestalteten Gebäude finden sich nun unter anderem ein dreigeschossiges Spa im Dachgeschoss, mehrere Junior Suiten, die 240 Quadratmeter große Suite des Rois sowie flexible Veranstaltungsräume im ersten Obergeschoss. Ergänzt wird das Angebot durch ein neues Restaurant im Erdgeschoss, das ab Mitte September 2025 eröffnen soll.

Ein besonderer Blickfang ist die Suite des Rois, die mit fließenden Raumübergängen, einem privaten Dining Room und einem großzügigen Balkon zur Schifflände konzipiert wurde. Hochwertige Materialien wie Samt, Messing und dunkles Holz schaffen in Kombination mit maßgefertigten Möbeln ein Ambiente zwischen Intimität und Eleganz. Auch die Junior Suiten im dritten Obergeschoss setzen mit glänzenden Decken, samtroten Wandnischen und strukturierten Oberflächen auf markante Kontraste.

Im ersten Obergeschoss bieten wandelbare Veranstaltungsräume Platz für Konferenzen, Feiern und exklusive Abendessen. Die Ausstattung mit moderner Technik sowie edlen Materialien wie Messing und Samt verleiht den Räumen ein hochwertiges Erscheinungsbild.

Kulinarisch setzt das Haus ab Herbst 2025 auf eine neue Adresse direkt am Rhein: Im Restaurant BANKS treffen europäische und asiatische Einflüsse auf ein lichtdurchflutetes Interieur. Im Mittelpunkt steht eine skulpturale Bar mit poetischer Deckeninstallation.

Im Dachgeschoss des Kopfbaus ist mit Seijaku ein exklusiver Rückzugsort für die Hotelgäste entstanden – inspiriert von der japanischen Philosophie der Stille und Achtsamkeit. Warme Holztöne, Lehmwände, Tatami und handgearbeitete Papierpaneele schaffen ein minimalistisches, wohltuendes Ambiente - samt Panoramablick über Basel. 

Das Grand Hotel Les Trois Rois gehört zu den traditionsreichsten Stadthotels Europas. 1681 als Herrenherberge gegründet und 1844 als Grand Hotel neu erbaut, blickt das Haus auf eine lange Geschichte zurück und hat Persönlichkeiten aus aller Welt empfangen. Heute verfügt es über rund 100 Zimmer und Suiten sowie Veranstaltungsräume und ein 3-Sterne-Restaurant. Die Lage direkt am Rheinufer im Herzen der Basler Altstadt macht es zu einem zentralen Ort für Gäste aus aller Welt.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.