Hotelkette Motel One mit positiver Jahresbilanz 2018

| Hotellerie Hotellerie

Die Motel One Group hat ihre Jahresbilanz 2018 vorgestellt: Mit dem Motel One Paris-Porte Dorée und dem Motel One Barcelona-Ciutadella ist der Markteintritt in Frankreich und Spanien erfolgt. Mit der Eröffnung in Glasgow wurde das Portfolio in UK auf sieben Hotels erweitert. Im Heimatmarkt Deutschland wurden mit Lübeck, Köln-Neumarkt, München-Messe, Frankfurt-Römer, Bonn-Beethoven und Leipzig-Post sechs Hotels eröffnet. Mit den 9 (Vj. 7) neuen Hotels wurde das Portfolio um 2.773 (Vj. 2.804) Zimmer erweitert auf damit 71 Hotels mit 20.160 Zimmern.

In Entwicklung befinden sich zum 31.12.2018 27 (Vj. 30) Hotels mit 8.107 (Vj. 9.498) Zimmern. Mit München, Düsseldorf, Koblenz und Hannover konnten fünf Standorte in Deutschland, international ein weiterer Standort in Prag gesichert werden. Somit konnte das Wachstum auf 98 (Vj. 92) Motel One mit 28.300 (Vj. 26.900) Zimmern vertraglich gesichert werden. 2019 feiert Motel One drei Eröffnungen, in München, Linz und Warschau und damit auch den Markteintritt in Polen.

Auslastung und Erlös pro Zimmer

Für das Geschäftsjahr 2018 liegt die Auslastung aufgrund der Neueröffnungen mit 76,5 (Vj. 77,3) Prozent leicht unter dem Vorjahr. Der Erlös pro vermietetem Zimmer stieg jedoch auf 95 (Vj. 91) Euro. Insgesamt konnte Motel One zum Jahresabschluss eine Umsatzsteigerung von 22 Prozent auf 487 (Vj. 401) Millionen Euro sowie einen um 23 Prozent gestiegenen EBITDA von 150 (Vj. 122) Millionen Euro verzeichnen.

Unter Berücksichtigung von Kapitalgewinnen aus einer „Sale & Leaseback“-Transaktion wuchs das Ergebnis nach Steuern auf 104 (Vj. 59) Millionen Euro. Die Umsatzrendite stieg zum Vorjahr auf Ebene des EBITDA um 0,5 Prozentpunkte auf 31 Prozent. Die EBIT-Marge fiel im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 19 (Vj. 22) Prozent, da aufgrund der neuen gesetzlichen Regelungen höhere Sofortabschreibungen in Anspruch genommen werden konnten.

Für das Geschäftsjahr 2018 liegt der operative Cash-Flow bei 86 (Vj. 181) Millionen Euro. Er ist mit 84 Millionen Euro Kaufpreisforderung aus der „Sale & Leaseback“-Transaktion belastet, die erst im Januar 2019 zahlungswirksam wurde. Der Cash-Flow aus Investitionen beläuft sich auf 117 (Vj. 142) Millionen Euro, wovon rund 40 Millionen Euro in Re-Designs bestehender Hotels investiert wurden. Insgesamt blieben die flüssigen Mittel nahezu unverändert zum Vorjahr bei 118 (Vj. 118) Millionen Euro. Die Eigenmittel belaufen sich auf 490 (Vj. 396) Millionen Euro und weisen damit eine solide Eigenfinanzierungsquote von 70 (Vj. 62) Prozent aus.

Gäste- und Mitarbeiterzufriedenheit 

Das Gästefeedback fiel auch 2018 positiv aus. 8,9 von 10 möglichen Punkten und eine 98- prozentige Weiterempfehlungsrate – dies sind die Ergebnisse der Online-Bewertungen von rund 432.000 Gästen. In allen zehn erhobenen Kategorien konnte das Vorjahresniveau gehalten, im Bereich Bad und Lage sogar gesteigert werden. Auch die Mitarbeiter der Hotelgruppe zeigen sich zufrieden. In der Mitarbeiterbefragung One Emotion, die bereits zum siebten Mal durchgeführt wurde, konnte mit 8,90 (Vj. 8,76) von 10 möglichen Punkten eine Steigerung erzielt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Das Schlosshotel Klaffenbach in Chemnitz erhält einen neuen Betreiber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, übergeben Silke und Ralf Langer nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit im Haus den Hotelbetrieb an die Primaro Holding unter der Leitung von Darija und Petar Marovic.

Die Motel One Group hat 2025 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten. Das Unternehmen meldet steigende Kennzahlen und weitere Expansion in Europa.

Das Modeunternehmen Louis Vuitton hat in London ein zeitlich begrenztes Hotelkonzept eröffnet. Wie mehrere Medien berichten, befindet sich das sogenannte Pop-up-Hotel am Berkeley Square im Stadtteil Mayfair und ist bis Ende Juni 2026 zugänglich.

WorldHotels startet mit WorldHotels Backdrop eine neue Kollektion für internationales Glamping. Das Unternehmen reagiert damit auf prognostizierte Umsatzsteigerungen im globalen Markt für naturnahe Luxusunterkünfte.

Mit der Eröffnung des Hotels Binidufà vervollständigt die Vestige Collection ein rund 800 Hektar großes Landgut im Norden Menorcas. Das Konzept verbindet zwei Standorte mit unterschiedlichen gastronomischen Schwerpunkten.

Die Kempinski Gruppe plant ihr erstes Projekt für Markenresidenzen in Saudi-Arabien. In zentraler Lage in Mekka entstehen insgesamt 302 Wohneinheiten mit angeschlossener Hotel- und Einzelhandelsinfrastruktur.

Norton warnt in einem Blogbeitrag vor einer neuen Betrugsmasche mit echten Hotelbuchungen. Täter nutzen reale Reservierungsdaten, um Reisende zu täuschen und Zahlungsinformationen abzugreifen.