Lotte Hotel startet mit Marke „L7" in Chicago

| Hotellerie Hotellerie

Lotte Hotel, die größte Hotelgruppe in Südkorea, hat das Kimpton Hotel Monaco in Chicago gekauft. Das Haus soll unter der Hotelmarke „L7" betrieben und voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 eröffnet werden.

Derzeit sind drei L7 Hotels in Korea in Betrieb, die kombinierte Unterhaltungsangebote wie zum Beispiel eine Indoor-Driving-Range anbieten. Das Unternehmen setzt große Erwartungen in die Ausweitung des Geschäfts in Amerika und will künftig weiter expandieren. 

Die Einzigartigkeit Chicagos wird als einer der entscheidenden Faktoren für die Expansion von L7 Hotels angesehen. Sie ist eine der wichtigsten Touristenstädte in den USA mit jährlich 60 Millionen Besuchern vor COVID-19. 

„Chicago wird als die Stadt der Architektur, der Kultur und des Jazz bezeichnet und verfügt über eine attraktive lokale Kultur, die es für L7 Hotels optimal macht, zu expandieren", sagte ein Sprecher. Sejin Ahn, CEO von Lotte Hotel, sagte: „Mit der Eröffnung des L7 Chicago haben wir nach dem Lotte New York Palace im Osten und dem Lotte Hotel Seattle im Westen Geschichte in der koreanischen Hotelbranche geschrieben. Auf der Grundlage unseres Markenportfolios wollen wir eine globale Expansion anstreben"

Das 13-stöckige Gebäude in Chicago verfügt über insgesamt 191 Zimmer (davon 22 Suiten), ein F&B-Outlet und drei Bankettsäle. Inzwischen betreibt Lotte Hotel 32 Hotels in sieben Ländern. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.