Precise Hotels renovieren Resort Schwielowsee

| Hotellerie Hotellerie

Das Resort Schwielowsee, südwestlich von Berlin, wird renoviert. Die weitläufige Anlage am Wasser nahe Potsdam hatte die Precise Hotel Collection vor gut einem Jahr nach der Insolvenz übernommen. Das Luxushotel stand in den letzten Jahren wegen umstrittener Millionensubventionen nach der „Wende“ immer wieder in den Schlagzeilen.

Neben der Modernisierung und Neugestaltung der Zimmer, Suiten und Apartments werden auch der Spa- und Restaurantbereich sowie das Tagungs- und Eventcenter des 4-Sterne-superior-Resorts erneuert. Die geplanten Maßnahmen sollen bis Ende März 2019 abgeschlossen sein. Das Precise Resort Schwielowsee wird dann am 1. April wiedereröffnet.

Für das Hotel werden neue Möbel und Teppiche angeschafft, auch ein neues Farbkonzept wird installiert. Zusätzlich zu den Hotelzimmern werden auch die Apartments neu gestaltet. Zudem wird die bisherige Zimmeranzahl von 155 auf 181 Einheiten erweitert. 

„Wir streben kontinuierlich nach einer Verbesserung der hohen Standards, die unsere Gäste von der Precise Hotel Collection gewöhnt sind. Mit der Renovierung und Modernisierung der Hotelanlage investieren wir in die Zukunft des Resorts, um die Ansprüchen unserer Hotelgäste sogar noch zu übertreffen“, so Ron Ben Haim, Gründer und CEO der Precise Hotel Collection, die das Resort im Sommer 2017 übernommen hatte.

Auch die Restaurants und das Tagungs- und Eventcenter profitieren von der Umgestaltung des Resorts am Schwielowsee. So bietet das Restaurants „Seapoint“ zukünftig mehr Gästen Platz. Das „Ernest Private Dining“ mit direkter Seelage ist ideal für Familien- oder Firmenfeiern.

Mit einem neuen Anstrich und der Modernisierung der technischen Ausstattung durch high-end Audioequipment wird darüber hinaus das Veranstaltungs- und Konferenzangebot aufgewertet. Auch der Spa- und Wellnessbereich empfängt Erholungssuchende ab April im frischen Look.

Zurzeit zählen zur Precise Hotel Collection drei Resorts in Deutschland und ein Resort in Spanien, sowie zwei Berliner Hotels: das MOXY Berlin Humboldthain Park und das AC Berlin Humboldthain Park (Eröffnung Ende 2018). Darüber hinaus verwaltet die Gruppe sieben Hotels der Marke Wyndham International und ein individuelles Hotel an den Standorten Quedlinburg, Leipzig, Bad Kissingen, Bad Malente, Koblenz, Gummersbach, Donaueschingen und Blankenburg.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die wirtschaftliche Krise bei der Revo Hospitality Group führt anscheinend aktuell zu Betriebseinstellungen in Deutschland. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stehen nach der im Januar angemeldeten Insolvenz nun zwei Häuser fest, die derzeit nicht buchbar sind.

Hyatt Hotels schließt seine Transformation zum Asset-Light-Unternehmen ab und meldet für 2025 Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Trotz eines bilanziellen Nettoverlusts durch den Konzernumbau übertrifft das operative Ergebnis im Luxussegment die Erwartungen, während die Rekord-Pipeline von 148.000 Zimmern den Wachstumskurs für 2026 sichert.

Mandarin Oriental erweitert das Portfolio in Ägypten durch die Übernahme des Old Cataract in Assuan und des Winter Palace in Luxor. Erstmals bietet die Gruppe zudem eine eigene luxuriöse Flusskreuzfahrt auf dem Nil an.

Longevity ist in aller Munde – doch was steckt dahinter und wie wird das überhaupt ausgesprochen? Ein neues Symposium in Kitzbühel liefert Fakten für Hoteliers, die Langlebigkeit als Geschäftsmodell nutzen wollen.

Das Hotel EdeR FriDA in Maria Alm schließt umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen ab. Mit elf neuen Zimmern, innovativen Themenkategorien und großflächigen Erlebnisbereichen baut die Eder Collection ihr Angebot für Familien in den Alpen weiter aus.

In Halstenbek bei Hamburg soll auf einer langjährigen Brachfläche eine großdimensionierte Topgolf-Anlage samt Hotel mit 150 Zimmern entstehen. Der Investor Greenreb plant ein Projekt im zweistelligen Millionenbereich.

Der Hotelinvestmentmarkt erreicht laut JLL einen Wendepunkt: Ein starker Kreditmarkt und hohe Kapitalverfügbarkeit treiben das globale Transaktionsvolumen 2026 an. Besonders Luxusobjekte und der asiatische Markt stehen im Fokus der Investoren.

 

Die Hotel-Pipeline in Europa erreichte Ende 2025 neue Höchststände. Besonders Projekte in der frühen Planungsphase sowie im Luxussegment verzeichneten Rekordwerte, wobei Deutschland nach dem Vereinigten Königreich den zweitgrößten Markt für Hotelentwicklungen darstellte.

Hilton hat die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Während der Erlös pro verfügbarem Zimmer ein geringes Wachstum verzeichnete, meldet das Unternehmen einen Höchststand bei den projektierten Hotelzimmern.

Eine aktuelle Studie von SiteMinder belegt die wachsende Bedeutung inländischer Gäste für den deutschen Hotelmarkt. Sinkende Stornoquoten und eine Verschiebung der Buchungen in die Nebenmonate sorgen für mehr Planungssicherheit und eine stabilere Auslastung.