Premier Inn eröffnet erstes Hotel aus Centro Group-Übernahme in Wuppertal

| Hotellerie Hotellerie

Premier Inn feiert in Wuppertal die Neueröffnung des ersten Hotels aus dem Ende vergangenen Jahres übernommenen Portfolio der Centro Group. Das ehemalige „NinetyNine Hotel“, das vor zwei Jahren am Kasinokreisel in der Elberfelder City gestartet war, wurde von der britschen Hotelgruppe an den Markenauftritt und die Standards von Premier Inn angepasst. Angesichts der Vorgaben durch die Corona Pandemie können in den 99 Zimmern zunächst nur Geschäftsreisende übernachten.

„Wenn Aufenthalte wieder uneingeschränkt möglich sind, rechnen wir zudem mit zahlreichen Freizeitreisenden“, sagt Inge Van Ooteghem, Chief Operating Officer (COO) von Premier Inn Deutschland: „Denn das Bergische Land ist für Touristen ein attraktives Ziel. Gerade in einer Zeit, in der Inlandsreisen wachsende Beliebtheit erfahren, sind zwei solcher Nachfrage-Standbeine ein wichtiges Qualitätsmerkmal für einen Hotelstandort.“

Insgesamt 13 Häuser der Centro Group wurden durch Premier Inn übernommen, davon sechs bereits bestehende Häuser (Tageskarte berichtete). Diese werden nach dem Wuppertal-Auftakt nun nach und nach unter neuem Namen wiedereröffnen. „Wuppertal stand von Beginn unserer Deutschland-Expansion auf der Liste potenzieller Standorte“, erläutert Van Ooteghem: „Und als diese zentrale und verkehrsgünstigen City-Lage verfügbar war, passte diese hervorragend in unser wachsendes Portfolio. Solche guten Standorte sind normalerweise rar.“

Mit dem Wuppertaler Hotel steigt die Anzahl der eröffneten Premier Inn Hotels in ganz Deutschland auf 24. Insgesamt hat sich Premier Inn 72 Standorte mit rund 14.000 Zimmern in mehr als 30 Großstädten gesichert. 

Stefan Bußfeld, Geschäftsführer des Eigentümers der Hotelimmobilie, der Projektgesellschaft Neumarktstraße 48-52, freut sich über die neue Partnerschaft: „Diese Standort-Entscheidung einer international renommierten Marke wie Premier Inn hat uns sehr gefreut und ist auch eine eindrucksvolle Bestätigung unseres Immobilien-Konzeptes für diesen Standort. Diese Ansiedlung ist für die ganze Stadt von erheblicher Bedeutung und ein wichtiger Grundpfeiler für die Zukunft der City von Wuppertal-Elberfeld.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.

Der Falkensteinerhof in Vals startet mit neuer 4-Sterne-Superior-Klassifizierung in die Wintersaison 2025/26. Neben baulichen Erweiterungen fokussiert das familiengeführte Haus auf ein geschärftes Kulinarik-Konzept und ergänzte Angebote für Familien.

Die Primestar Group eröffnet am 1. März das June Six Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Soravia Gruppe und Marriott International wird das ehemalige Mayburg Salzburg als Tribute Portfolio Hotel neu positioniert.

Das Tourismusjahr 2025 war in Thüringen weitgehend von Stabilität geprägt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit rund 10,1 Millionen nur geringfügig unter der des Vorjahres.