Bitburger Braugruppe verzeichnet Umsatzrückgang nach Preiserhöhungen

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Die Bitburger Braugruppe hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 753 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem noch 798 Millionen Euro erwirtschaftet wurden, entspricht dies einem Rückgang von 5,7 Prozent. Das Unternehmen führt diese Entwicklung primär auf eine allein im Markt umgesetzte Preiserhöhung sowie eine allgemeine Konsumzurückhaltung in der Gastronomie und im Handel zurück. Trotz der rückläufigen Zahlen bewertet die Geschäftsführung das Ergebnis als wirtschaftlich zufriedenstellend.

Unterschiedliche Entwicklung der Biermarken

Innerhalb des Markenportfolios zeigten sich im abgelaufenen Jahr deutliche Differenzen. Die Kernmarke Bitburger verzeichnete ein Umsatzminus von 6,4 Prozent. Auch bei den Marken König Pilsener, Köstritzer und Licher waren Rückgänge bei Absatz und Umsatz festzustellen. Eine Ausnahme bildete die Marke Benediktiner, die ihren Umsatz um 4,4 Prozent steigern konnte. Ein leichtes Plus bei Absatz und Umsatz meldete die Braugruppe zudem für das Exportgeschäft, das sich trotz internationaler Unsicherheiten stabilisierte.

Alkoholfreie Biere als Wachstumstreiber

Ein wesentlicher Wachstumsimpuls ging vom Segment der alkoholfreien Biere aus. Die Bitburger-0,0%-Range steigerte ihren Umsatz um mehr als 12 Prozent. Damit hält das Unternehmen in diesem Bereich einen Umsatzmarktanteil von über 30 Prozent. Besonders die Sorte Herb 0,0% legte mit einem Plus von über 36 Prozent zu. Laut Unternehmensangaben gehörten auch die im Jahr 2025 eingeführten Sommereditionen in den Geschmacksrichtungen Pfirsich und Ananas zu den erfolgreichsten Neuheiten im gesamten Biermarkt.

Investitionen in Standorte und Technik

Ungeachtet der Marktlage plant die Braugruppe für die kommenden Jahre Investitionen in Höhe von mehr als 80 Millionen Euro. Nach der Modernisierung der Abfüllanlage in Lich soll in Kürze der Bau eines neuen Sudhauses in Duisburg beginnen. Ziel dieser Maßnahmen ist die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in einem sich konsolidierenden Marktumfeld.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026

Für das Jahr 2026 prognostiziert die Unternehmensführung eine Rückkehr zum Wachstum. „2026 stehen für uns die Zeichen auf Wachstum – beim Umsatz wie auch beim Absatz“, erklärte Sebastian Holtz, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing. Das Unternehmen setzt dabei auf die Einführung neuer Produkte für verschiedene Marken sowie auf die Fußballweltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Als offizieller Partner der DFB-Nationalmannschaft erwartet die Braugruppe durch eine groß angelegte Kampagne zusätzliche Impulse für die Kernmarke.

„Unsere Absatzrückgänge resultieren nicht nur aus einem insgesamt extrem schwierigen Jahr für die gesamte Branche, sondern vor allem aus der von uns allein im Markt durchgeführten und konsequent umgesetzten Preiserhöhung“, bilanzierte die Geschäftsführung rückblickend.


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Teaser: Die Bitburger Braugruppe meldet für das abgelaufene Jahr ein Umsatzminus von 5,7 Prozent auf 753 Millionen Euro. Während klassische Pilssorten unter Preiserhöhungen und Konsumflaute litten, verzeichnete das Segment der alkoholfreien Biere zweistellige Zuwachsraten. Mit Investitionen von über 80 Millionen Euro und der kommenden Fußball-WM im Blick plant das Unternehmen für 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone.

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