Hallertau: Hopfenernte im weltweit größten Anbaugebiet beginnt

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Trotz zu wenig Regens und zu hoher Temperaturen erwarten die deutschen Hopfenbauern in diesem Jahr noch eine durchschnittliche Ernte. An diesem Donnerstag (12.00 Uhr) ruft der Verband Deutscher Hopfenpflanzer den offiziellen Erntebeginn im weltweit größten Hopfenanbaugebiet Hallertau aus.

Je nach Sorte fangen dann die ersten Landwirte mit dem Pflücken an, wie Verbandspräsident Adi Schapfl der Deutschen Presse-Agentur sagte. Erste Ernteprognosen gibt es bereits: Für Hallertau rechnet der Verband mit knapp 40 000 Tonnen Hopfen. «Es sieht so aus, als würde es eine Durchschnittsernte», sagte Schapfl. «Das Wetter war eigentlich im Frühjahr zu kalt und dann im Juni, Juli zu heiß und trocken». Der August sei dagegen aber ideal gewesen. Dabei habe er im Juli noch befürchtet, dass es wegen des zuvor schlechten Wetters eine unterdurchschnittliche Ernte geben würde.

Keine Sorgen macht sich Schapfl um einen Krankheitserreger, der jüngst im Anbaugebiet entdeckt wurde und über den mehrere Medien berichtet hatten. «Erntemäßig ist das jetzt überhaupt kein Thema.» Man müsse vorsichtig sein, dass sich der Erreger nicht von Feld zu Feld übertrage, denn er könne den Pflanzen schaden. Im Bier merke man davon aber nichts.

In Hallertau liegen rund 17 000 Hektar Hopfenanbaufläche von deutschlandweit etwas mehr als 20 000 Hektar. Hallertau ist nicht nur bundesweit, sondern weltweit das wichtigsten Gebiet für die Frucht, aus der Bier gebraut wird.


 

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