Internorga verzeichnet 85.000 Besucher

| Industrie Industrie

Die Fachmesse Internorga 2026 hat vom 13. bis 17. März 2026 auf dem Hamburger Messegelände mit rund 85.000 Besuchern gezeigt, wie sich die Hospitality- und Foodservice-Branche aktuell entwickelt. Laut Mitteilung der Veranstalter präsentierten sich insgesamt mehr als 1.200 Ausstellende auf einer im Vergleich zum Vorjahr vergrößerten Ausstellungsfläche. Damit bildete die Messe zentrale Entwicklungen der Gastronomie und Hotellerie ab, wobei laut vorläufigen Marktforschungsdaten 92 Prozent der Befragten mit dem Angebot zufrieden waren.

Neustrukturierung und thematische Schwerpunkte

Ein zentrales Element der diesjährigen Veranstaltung war die neu strukturierte Halle B5. Dort wurden erstmals seit sechs Jahren wieder die Bereiche Startups und Drinks sowie die sogenannte Newcomers Area und der Trendbereich Future Food konzentriert. Ergänzt wurde dieses Angebot durch Themenfelder wie Robotik und die Deep Dive Area. Laut Matthias Balz, Director Internorga, zielte die Mischung darauf ab, zukunftsrelevante Themen der Branche abzubilden.

Zudem gab es Veränderungen im Segment Living und Dining, das im Jahr 2026 insgesamt fünf Hallen belegte. Dieser Bereich umfasste Themen der Einrichtung und Ausstattung sowie die neue Green Hospitality Conference, die sich mit nachhaltigen Ansätzen in der Beherbergung befasste. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Wein, das durch die Premiere der WeinWelt in Kooperation mit Weinweber sowie professionelle Verkaufstests mehr Raum erhielt als in den Vorjahren. Rund 30 Winzer stellten dort ihre Kollektionen vor.
 

Internationale Beteiligung und Besucherresonanz

Die Messe verzeichnete einen Ausstelleranteil aus dem Ausland von 25 Prozent. Laut Mitteilung waren insgesamt vier Nationenpavillons vertreten, was die internationale Ausrichtung der Veranstaltung unterstreicht. Heiko M. Stutzinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress, verwies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung Hamburgs als Drehkreuz für den globalen Austausch im Foodservice-Sektor.

Die Resonanz der Teilnehmenden wird vom Veranstalter als positiv bewertet. Laut einer Befragung gaben 94 Prozent der Besucher an, die Messe weiterzuempfehlen. Auch vonseiten der Aussteller gab es Rückmeldungen zu einer hohen Gesprächsqualität. Christian Strootman, Vorsitzender des Internorga-Messebeirats, erklärte: „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir nicht nur eine stabile Messe, sondern auch eine hohe Qualität der Gespräche erlebt.“

Rahmenprogramm und Ausblick

Neben der Fachausstellung bot die Messe verschiedene Kongresse und Auszeichnungen an. An drei Abenden fand zudem die Afterwork-Veranstaltung Off the Record statt, um Möglichkeiten für den fachlichen Austausch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu schaffen. Die thematische Bandbreite reichte dabei von Digitalisierung und Fachkräftemangel bis hin zu neuen Gastronomiekonzepten.

Die nächste Ausgabe der Fachmesse ist bereits terminiert. Wie der Veranstalter abschließend mitteilt, findet die Internorga im kommenden Jahr vom 12. bis 16. März 2027 in Hamburg statt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Deutlich weniger Bock auf Bier. Dieser Marktentwicklung müssen sich viele Brauer stellen. Den Verbrauchern werden neue Produkte serviert, in einigen Fällen auch höhere Preise.

Als eine der ersten deutschen Großbrauereien legt Veltins Zahlen für 2025 vor. Von einer Biermarktkrise ist die Rede. Bei der Privatbrauerei im Hochsauerland ist die Stimmung aber gut.

Sie gestalten die Zukunft der Hospitality-Branche – und nicht nur das. Die Emerging Professionals in Consulting (EPiCs) führen den FCSI in ein neues Zeitalter: digitaler, vernetzter und kollaborativer denn je. Nur die intensive Zusammenarbeit von erfahrenen und jungen Mitgliedern auf Augenhöhe kann den Weg in eine gelingende Zukunft weisen.  

Ein Blick hinter die Kulissen: Die Sortieranlage der Brauerei Veltins verarbeitet täglich 100.000 Mehrwegkästen. Dabei werden rund zehn Prozent aufgrund von Fremdkörpern wie Smartphones, Schlüsseln oder Geldbeuteln manuell nachsortiert.

Deutschland ist für Messen ein wichtiger Standort. Der Branchenverband rechnet für 2026 erneut mit Hunderten Veranstaltungen - und knüpft allmählich wieder ans Vorkrisen-Niveau an.

Das Geschäft der Winzerinnen und Winzer hängt stark von günstigem Wetter ab – aber auch von der Marktlage. Die wirtschaftlichen Bedingungen seien «dramatisch», heißt es in einem neuen Bericht.

Der Lebensmittelhändler kritisierte im November höhere Preisforderungen des Brauereikonzerns AB Inbev. Bestellungen wurden reduziert. Nun hat man offenbar einen Kompromiss gefunden.

Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Kauf von Délifrance durch Vandemoortele. Um eine marktbeherrschende Stellung bei Tiefkühl-Backwaren und steigende Preise zu verhindern, müssen jedoch zwei französische Werke verkauft werden.

Pressemitteilung

Stell dir vor, du betrittst einen Raum voller Menschen, die alle dasselbe Ziel haben wie du. Aber statt dich in die vierte Reihe eines dunklen Kinosaals zu setzen und zwei Stunden lang PowerPoint-Folien über dich ergehen zu lassen, passiert... gar nichts. Zumindest nichts Vorgefertigtes. Das ist der Moment beim Green Tourism Camp, in dem die Magie beginnt.

Pressemitteilung

Ab sofort unterstützt JF-Hospitality als Trusted Partner im progros Einkaufspool UNITED Hotels dabei, digitale Strukturen zu vereinfachen, Daten nutzbar zu machen und Umsatzpotenziale gezielt zu heben.