Schweizer Whisky: Weltweit höchste Destillerie öffnet in 3303 Metern Höhe

| Industrie Industrie

Für Schweiz-Urlauber gibt es bald eine neue Attraktion: Auf dem Berg Corvatsch, einem Dreitausender nahe St. Moritz im Kanton Graubünden, eröffnet die Whisky-Manufaktur Orma. Nach Angaben von Schweiz Tourismus wird sie die höchstgelegene Whisky-Destillerie der Welt sein.

Vom Dezember 2020 an sollen Besucher den Whisky probieren können. Die Führungen mit einer anschließenden Degustation finden immer freitags und samstags jeweils am Vormittag und am Nachmittag statt. Von der Bergstation des Corvatsch aus haben Besucher außerdem eine Aussicht auf das Berninamassiv mit dem Biancograt und die Oberengadiner Seen.

Die Höhenlage in 3303 Metern über dem Meeresspiegel wirkt sich auf den Destillationsprozess aus - denn er findet bei einer um rund zehn Grad tieferen Temperatur als auf Meereshöhe statt, erläutern die Gründer der Orma-Manufaktur. Sie rechnen damit, dass der Whisky dadurch mehr Aromen und eine höhere Komplexität bekommen wird. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.