Sektkellerei Rotkäppchen-Mumm rechnet mit solidem Weihnachtsgeschäft

| Industrie Industrie

Die Sektkellerei Rotkäppchen-Mumm erwartet trotz coronabedingter Umsatzeinbußen in der Gastronomie, Hotellerie- und Eventbranche ein solides Geschäft an Weihnachten und Silvester. «Es werden so viele Menschen wie noch nie in Deutschland zu Hause bleiben, im kleinen Kreis feiern», sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Christof Queisser, am Mittwoch. Das Unternehmen aus Freyburg in Sachsen-Anhalt setze auf die Markentreue seiner Kunden. Es sei in einer Krise nicht die Zeit für Experimente.

Rotkäppchen-Mumm rechnet für 2020 mit einem stabilen Jahr auf dem Niveau des Vorjahres, sagte Queisser. «Das, was in der Gastronomie und im Urlaub nicht getrunken wurde, wurde zu Hause getrunken», sagte er. 2019 verkaufte das Unternehmen 301,4 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen, der Umsatz der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH lag bei 1,1 Milliarden Euro. In der Gastronomie sei er in diesem Jahr halbiert worden. Dies sei durch den Verkauf im Handel, online und in Fachgeschäften unterm Strich ausgeglichen worden. Es habe keinen Tag Produktionsausfall in den Betrieben und keine Kurzarbeit gegeben.

Den Angaben nach kam 2019 jede zweite in Deutschland gekaufte Flasche Sekt aus dem Hause Rotkäppchen-Mumm. «Davon gehen wir auch 2020 aus», sagte er. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen mit 950 Beschäftigten grundsätzlich nicht. 2019 hatte die Rotkäppchen-Mumm nach eigenen Angaben einen Anteil am deutschen Sektmarkt von 51,6 Prozent. Das Unternehmen berief sich dabei auf Zahlen des Marktforschungsinstituts IRI für den Lebensmitteleinzelhandel. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Mit dem Award „Spüler des Jahres“ rückt Winterhalter die Menschen ins Rampenlicht, die im Hintergrund dafür sorgen, dass in Gastronomieküchen alles läuft. Im Rahmen der Rolling Pin Convention wurde Marco Tardt vom Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim zum „Spüler des Jahres 2026“ gekürt.

Nach monatelangen Verhandlungen steht fest: Die Porzellanmanufaktur Kahla wird ihren Betrieb zum Jahresende einstellen. Der Insolvenzverwalter zieht Bilanz.

Nach einem sehr sonnigen Sommer haben die Winzer im Südwesten eine hervorragende Traubenqualität in die Weinkeller bekommen. Die große Hitze und Trockenheit sorgte aber für drastische Ernteeinbußen.

Pressemitteilung

Südtirol steht im Zeichen zertifizierter Nachhaltigkeit. Mit unserem ersten internationalen GreenSign Community Circle im Hotel Rogen am 24. September 2026 haben wir einen Meilenstein gesetzt und zeigen, wie geprüfte Nachhaltigkeit wirtschaftlich profitabel wird.

Pressemitteilung

GreenSign Hotel stärkt sein internationales Zertifizierungsnetzwerk: Künftig führen drei renommierte, unabhängige Zertifizierungsstellen – VERIS Certifications, TÜV Rheinland Cert und Control Union Certifications – die Audits in spezifischen Märkten durch. So schafft GreenSign mehr regionale Nähe und effizientere Prozesse auf dem Weg zur anerkannten GreenSign Hotel Zertifizierung.

Deutschland ist ein zentraler Standort der europäischen Kaffeewirtschaft. Eine aktuelle Studie beziffert deren Wirtschaftsleistung auf 70,2 Milliarden Euro und die Zahl der damit verbundenen Arbeitsplätze auf rund 517.000.

Pressemitteilung

Nach erfolgreicher Pilotphase ist Click & Collect im Deutsche Bank Park an neun Kiosken verfügbar. Supreme Sports Hospitality betreibt den Service gemeinsam mit Eintracht Frankfurt und entwickelt ihn kontinuierlich weiter. Ziel: kürzere Wartezeiten und ein noch angenehmeres Stadionerlebnis. Entwickelt und umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit Innovationspartner New Spice.

Russland hat das Geschäft der Metro AG unter vorübergehende Zwangsverwaltung gestellt. Der Konzern bleibt formal Eigentümer seiner russischen Tochtergesellschaft, hat nach eigenen Angaben aber keine operative Kontrolle mehr.

Der schwächelnde Bierabsatz führt bei der Warsteiner-Brauerei zu einem herben Personalabbau. Wie die Haus Cramer Gruppe als Eigentümer der Brauerei mitteilte, sollen bis Jahresende 125 Arbeitsplätze wegfallen. Die Anzahl der Jobs wird dadurch auf rund 600 sinken. 

Sazerac plant ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Berentzen-Gruppe. Geboten werden 5,55 Euro je Aktie; nach einem erfolgreichen Vollzug beabsichtigt der Bieter ein Delisting.