Steht der Lieferdienst Gorillas vor einem Verkauf an Getir?

| Industrie Industrie

Der Express-Lieferdienst Gorillas könnte an das türkische Quick-Commerce-Unternehmen Getir verkauft werden. Dies will das  manager magazin aus Insiderkreisen erfahren haben. Die Eigner von Gorillas und Getir sollen weitgehend einig sein. Allerdings warnten die Insider, dass der Deal auch noch scheitern könnte. Der US-Nachrichtendienst Bloomberg berichtete am Montagnachmittag ebenfalls über die Verkaufsverhandlungen. Gorillas und  Getir wollte bislang nicht äußern.

Dem Bloomberg -Bericht zufolge soll Getir angeboten zu haben, das Start-up mit einer Mischung aus Barmitteln und Eigenkapital zu kaufen. Noch im Februar hatte Gorillas-Gründer Kagan Sümer ganz andere Pläne: „700 Millionen Dollar oder mehr“ wolle er mit einer Finanzierungsrunde einsammeln, sagte er derselben Nachrichtenagentur damals.

Das Vorhaben scheiterte offenbar ebenso wie diverse weitere Versuche, in der angespannten Situation am Finanzmarkt Kapitalgeber zu finden.

Gorillas sucht nach Investoren. Dem schnellen Wachstum war das noch junge Start-Up zuletzt nicht gewachsen. Nach nur etwas mehr als zwei Jahren auf dem Markt ist Gorillas in 60 Städten in neun Ländern aktiv, darunter Berlin, München, Amsterdam, London, Paris und New York. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Inhaber der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit 1965 war er für die Brauerei tätig, deren alleinige Verantwortung er 1975 übernahm.

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.