Türkischer Lieferdienst Getir übernimmt Konkurrenten Gorillas

| Industrie Industrie

Der türkische Lebensmittellieferdienst Getir übernimmt den Konkurrenten Gorillas aus Berlin. Das teilte Getir am Freitag auf der Berufsplattform Linkedin mit. Zuvor hatten die «Financial Times» und andere Medien berichtet. Zum Kaufpreis machte Getir zunächst keine Angaben.

Den Berichten zufolge soll die Übernahme rund 1,2 Milliarden Dollar kosten (rund 1,14 Mrd. Euro). «Dieser Zukauf bestätigt unser langfristiges Engagement und unsere Hingabe an den Sektor und unterstreicht, wie Getir die Konsolidierung der Branche anführt», teilte Getir mit.

Über die Übernahme war seit längerem spekuliert worden. Gorillas war in der Corona-Krise stark gewachsen, geriet danach aber in finanzielle Schwierigkeiten. Im Mai entließ das Unternehmen Hunderte Beschäftigte und kündigte an, stärker auf Profitabilität statt auf Wachstum zu setzen. W

ie es für die Gorillas-Beschäftigten nach der Übernahme weiter geht, blieb am Freitag zunächst offen. Immer wieder gab es bei dem Unternehmen Streit über die Arbeitsbedingungen sowie über die Gründung von Betriebsräten durch die Fahrerinnen und Fahrer. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.