Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Nach den Ausschreitungen und Plünderungen in Frankfurt zeigen sich der Handelsverband Hessen und der DEHOGA Hessen bestürzt. Während der Handel schnelle Hilfe für betroffene Betriebe fordert, verurteilt DEHOGA-Präsident Robert Mangold die Gewalt und verlangt, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Die FTC untersucht, ob neun Unternehmen personenbezogene Daten nutzen, um Preise und Vergütungen individuell festzulegen. Betroffen sind unter anderem Fluggesellschaften, Fahrdienstvermittler, Essenslieferdienste und Einzelhändler.
Die britische Regierung hat umfangreiche Steuerentlastungen für Gastronomie, Einzelhandel und Freizeitwirtschaft in England angekündigt. Während der Branchenverband UKHospitality die Maßnahmen grundsätzlich begrüßt, kritisieren Hotelbetreiber und Gastronomen die weiterhin hohe Steuerbelastung und die ausbleibende Mehrwertsteuersenkung.
Der Berliner Senat plant kein Alkoholverbot in der Hauptstadt, auch nicht für bestimmte Straßenzüge. Darüber denke der Senat «nicht wirklich» nach, sagte Kultursenator Klaus Lederer. Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hatte ein mögliches Alkoholverbot in Berlin am Montag ins Gespräch gebracht.
Der DEHOGA warnt: 60 Prozent der Hoteliers und Gastronomen droht akut der wirtschaftliche Kollaps. Der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Marcel Klinge, fordert die Bundesregierung deshalb auf, jetzt rasch zu handeln und weitere Hilfen nachzulegen.
Dorint-Aufsichtsrat Chef Dirk Iserlohe hat die Bundesregierung darauf hingewiesen, dass viele Unternehmen von der Insolvenzverschleppung bedroht seien. Der Unternehmer fordert deshalb die Aufhebung des Überschuldungstatbestandes als Insolvenzgrund.
Ob Anzeigenpflicht oder Kosten für Corona-Tests: Wer künftig in ein Risikogebiet reist oder von dort zurückkommt, könnte bald stärker in die Pflicht genommen werden. Entsprechende Forderungen aus der Politik werden immer lauter.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hält eine deutliche Verlängerung des Kurzarbeitergelds und eine Aufstockung für nötig. Auch der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände argumentiert, genau wie Ingrid Hartges vom DEHOGA, in diese Richtung.
Bei Temperaturen über 30 Grad ein eher ungewöhnliches Thema: Angesichts eines Corona-Sommers ohne Großveranstaltungen richten sich die Blicke jedoch schon auf den Winter. Denn als nächstes stehen die Weihnachtsmärkte auf dem Prüfstand.
Christine Lambrecht (SPD) will überschuldete Unternehmen noch länger von der Pflicht zum Insolvenzantrag befreien. Die Bundesjustizministerin will vorschlagen, die Insolvenzantragspflicht für diese Unternehmen weiterhin bis Ende März 2021 auszusetzen.
Die vom Bund angekündigte Ausbildungsprämie ist gestartet. Ab sofort können Hoteliers und Gastronomen, die stark von der Corona-Krise betroffen sind, unter bestimmten Voraussetzungen, einen Zuschuss pro neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag von bis zu 3.000 Euro erhalten.