Berliner CDU fordert Fahrplan für Öffnung von Gaststätten und Hotels

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Die Berliner CDU fordert einen Fahrplan für die Wiedereröffnung der wegen des Coronavirus seit Wochen geschlossenen Restaurants und Hotels. Gerade die Gastronomie sei für Berlin von besonderer Bedeutung und könne lange Schließungen wirtschaftlich nicht verkraften, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Strategiepapier der Hauptstadt-Union. Ein ähnliche Forderung kam am Wochenende auch von der FDP-Fraktion, die Lockerungen für den Außenbereich von Restaurants und Cafés erreichen will.

«Neben dem Einzelhandel sollten auch gastronomische Einrichtungen stufenweise wieder öffnen können, und zwar unter strikter Wahrung der Grundregeln von gebotenem Abstand und Hygiene», schreiben CDU-Chef Kai Wegner und der CDU-Fraktionsvorsitzende Burkard Dregger in dem Papier. Standards und Fahrplan könnten gemeinsam mit dem Branchenverband Dehoga verabredet werden. «Begrenzungen der Öffnungszeiten halten wir in diesem Zusammenhang nicht für sinnvoll.»

Die Hotels stünden ebenfalls vor besonderen Herausforderungen. Sowohl das Messe- und Kongressgeschäft als auch Touristen aus dem Ausland würden wohl noch lange Zeit ausbleiben, so Wegner und Dregger.

«Zur Sicherung ihrer Existenz müssen Hotels unter Berücksichtigung der für die Gastronomie beschriebenen Vorschriften und geltenden Reisebeschränkungen ihren Betrieb wieder aufnehmen dürfen», fordern sie. Da der nationale Tourismus möglicherweise früher wieder in Gang komme als der internationale, müsse sich Berlin stärker als bisher als Reiseziel für Gäste aus Deutschland positionieren.

Der CDU-Vorschlag eines «Berlin-Pakts» umfasst etliche weitere Punkte, um zu einer «neuen Normalität» in Corona-Zeiten zu kommen. Zu den Forderungen zählen eine Öffnung aller Läden unabhängig von deren Größe oder Sortiment - auch mit Abstands- und Hygieneregeln. In dem Zusammenhang plädiert die CDU für eine Maskenpflicht in Geschäften, aber auch in Bussen und Bahnen und am Arbeitsplatz.

(dpa)


 

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