DEHOGA-NRW: Wosberg, Büscher und Herbst teilen Präsidentenamt auf Zeit

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Bei der eigentlich anstehenden Präsidiumswahl des DEHOGA in Nordrein-Westfalen ist in dieser Woche kein neuer Präsident bestimmt worden. Vielmehr haben sich die Delegierten einstimmig dazu entschlossen, die drei Präsidenten der Regionalverbände interimsweise für ein Jahr mit der Führung des Landesverbandes zu beauftragen.

In dieser Zeit sollen die Präsidenten die Arbeitsbereiche unter sich aufteilen und zugleich an einer langfristigen und dauerhaften Neustruktur arbeiten.

Der amtierende Präsident Bernd Niemeier kandidierte nicht mehr für das Amt. Eigentlich hatte der bisherige Präsident des DEHOGA Nordrhein, Henning von Schwerin, vor einigen Wochen seine Kandidatur für das Präsidentenamt des Landesverbandes in NRW angekündigt.  Eine Wahl des Präsidenten wurde allerdings von der Tagesordnung genommen und die verabschiedete Übergangslösung installiert.

In den nächsten drei Wochen wollen Dietmar Wosberg (Westfalen), Andreas  Büscher (Ostwestfalen) und Haakon Herbst (Nordrhein) die Zuständigkeitsfelder und Aufgaben unter sich aufteilen.

„Das bedeutet nun mehr Arbeit, so Dietmar Wosberg, Präsident des DEHOGA Westfalen, aber das ist es wert, denn am Ende gehen wir als Landverband gestärkt aus dieser Übergangsphase heraus“ und der soeben in Nordrhein neu gewählte Präsident, Haakon Herbst ergänzt „Wir sind bereit und gut aufgestellt für das, was da nun kommt“.

Der DEHOGA NRW hat nur drei Mitglieder, die rechtlich selbstständigen Bezirksverbände. Damit organisiert sich der Landesverband in einer Form, die in den meisten anderen Landesverbänden reformiert wurde. Seit vielen Jahren ist es das erklärte Ziel der drei Regionalverbände in NRW näher zusammenzuarbeiten und noch geschlossener aufzutreten.

Der Landesverband forderte zudem von der Politik, einen verlässlichen und seriösen Restart für das gesamte Gastgewerbe zu entwickeln, das Impftempo zu erhöhen, Testkapazitäten weiter auszubauen und dafür Sorge zu tragen, dass Kontaktdaten digital nachverfolgt werden können. „Die Branche schaut seit Monaten in den Abgrund und braucht weitere staatliche Unterstützungen für das Sonderopfer, was wir durch unsere Schließungen für die Gemeinschaft erbringen. Dazu gehören unter anderem ein angemessener Unternehmerlohn und Überbrückungshilfen für alle betroffenen Betriebe. Für die Branche geht es seit Monaten um alles“, stellt die neue Verbandsspitze abschließend klar.

Der DEHOGA Nordrhein-Westfalen (Hotel- und Gaststättenverband) spricht für eine Branche, die im bevölkerungsreichsten Bundesland vor Corona mehr als 17 Milliarden Euro in ihren über 50.000 Betrieben mit mehr als 400.000 Beschäftigten erwirtschaftete.


 

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