Hotels sauer: Parkvignetten-Zoff in Berlin

| Politik Politik

In Berlin konnten Hotels, die innerhalb der Zonen mit Parkraumbewirtschaftung liegen, bislang Vignetten ausgeben, damit Gäste Autos in Hotelnähe abstellen können. Die Praxis hat Verkehrssenatorin Regine Günther beendet, wogegen der DEHOGA, bislang ohne Erfolg, angeht. Hoteliers berichten von Umsatzeinbußen.

Insbesondere die kleinen Hotels, die über keine eigenen Parkplätze oder Tiefgaragen verfügen sind in der Hauptstadt  seien auf die Vignetten angewiesen. DEHOGA-Berlin-Chef Lengfelder sagte der Zeitung BZ: „Kein geschäftlich Reisender bucht ein Hotel, wenn er sein Auto nicht in Hotelnähe abstellen kann.“ HSMA-Vorstand Rosenberg, Direktor eines Hotels in Berlin Mitte wettert auf Facebook gegen „die radikalen Bestimmungen gegen Wirtschaftszweig Nummer 1 in Berlin“.  

Die BZ zitiert die Senatorin behauptete, die „Anreise mit dem eigenen Fahrzeug“ sei „nicht zwingend erforderlich. Denn das „gut ausgebaute Nahverkehrsnetz Berlins und die Verfügbarkeit verschiedener Carsharingangebote“ würden „die Mobilität vor Ort erleichtern“. Sie sei deshalb „zu der Entscheidung gelangt“, dass Hotelvignetten zukünftig nicht mehr zu erteilen sind.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bundesregierung plant kein Gesetz für Zugriff auf Gästelisten in Restaurants

Das Bundesjustizministerium will den Zugriff auf Daten sogenannter Corona-Gästelisten durch die Polizei aktuell nicht gesetzlich regeln. Der Dehoga hatte Klarheit gefordert, ob und wie die Polizei die Corona-Gästelisten auswertet.

Jeder, der nach Baden-Württemberg einreist, kann sich testen lassen

Der Flughafen Stuttgart macht mit einem Testzentrum den Auftakt, doch künftig soll man sich als Einreisender an vielen Orten im Land auf Corona testen lassen können. Das versprechen die zuständigen Ministerien.

Alkoholverkaufsverbot in Hamburgs Ausgehvierteln zeigt Wirkung

Frustrierte Kioskbetreiber, leere Supermarktkassen, weniger Leute auf den Straßen. Die Feierlaune in Hamburgs Ausgehvierteln war am Wochenende infolge des eingeschränkten Verbots des Außer-Haus-Verkaufs von Alkohol sichtbar gedämpft.

DEHOGA-Umfrage zur wirtschaftlichen Lage des Gastgewerbes

Viele Betriebe kämpfen auch nach der Wiedereröffnung um ihr Überleben oder dürfen immer noch nicht öffnen, während sich touristische Destinationen derzeit größerer Nachfrage erfreuen. Zur wirschaftlichen Lage der Branche startet der DEHOGA eine Umfrage und ruft zur Teilnahme auf.

Frist für Anträge auf Überbrückungshilfe bis 30. September verlängert

In der Corona-Krise bekommen Unternehmen mehr Zeit, um Überbrückungshilfen des Bundes zu beantragen. Das Bundesfinanzministerium stimmte dem Vorschlag von Wirtschaftsminister Peter Altmaier zu, die Antragsfrist bis zum 30. September zu verlängern.

DEHOGA fordert dauerhaft niedrige Mehrwertsteuer in Gastronomie

Die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie auf den niedrigeren Satz als Corona-Hilfsmaßnahme muss, nach Ansicht des DEHOGA, auch nach der Krise beibehalten werden. «Das ist eine ganz wichtige Maßnahme zur Stabilisierung der Branche», sagte die Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges.

Tourismus-Staatssekretär Bareiß hält Verzicht auf Auslandsreisen für unnötig

Trotz erneut steigender Corona-Infektionszahlen in vielen Ländern, sieht Tourismus-Staatssekretär Thomas Bareiß darin keinen Grund, auf Urlaub außerhalb von Deutschland zu verzichten. Schließlich hätten die Menschen nach den schwierigen Monaten ihren Urlaub verdient.

Altmaier und Söder für schärfere Strafen bei Corona-Regelverstößen

Tausende dicht an dicht auf der Straße, unbekümmerte Party im Urlaub oder am Wochenende - manche nehmen die Infektionsgefahr in der Pandemie auf die leichte Schulter. Was tun? Politiker fordern mehr Härte.

Kommissionschef: Baldiger Mindestlohn von 12 Euro wäre problematisch

Der Vorsitzender der Mindestlohnkommission, Jan Zilius, hat sich kritisch zu einer schnellen Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro geäußert. «Von heute auf morgen den Mindestlohn auf zwölf Euro anzuheben, wäre höchst problematisch», sagte Zilius der «Rheinischen Post»

Corona-Hilfe: Ausbildungsprämie kann ab 4. August beantragt werden

Der DEHOGA weist darauf hin, dass, voraussichtlich ab dem 4. August bei der Bundesagentur für Arbeit, die neuen Ausbildungsprämien beantragt werden können. Von der Corona-Krise betroffene kleine und mittlere Unternehmen können 2.000 oder 3.000 Euro für jede neu begonnene Berufsausbildung erhalten.