NGG fordert 3.000 Euro „Start-Lohn" im Gastgewerbe

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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) schlägt vor, einen "Start-Lohn" von 3000 Euro brutto pro Monat in der Gastronomie einzuführen. Dieser Lohn soll für alle gelten, die nach ihrer Ausbildung in Hotellerie und Gastronomie in Vollzeit beschäftigt sind. 

Deutschlandweit rund 25.400 offene Stellen hat die Bundesagentur für Arbeit in der Hotellerie und Gastronomie aktuell registriert. „Wer in der Küche klarkommt, kann sofort anfangen: 16.400 unbesetzte Jobs warten auf einen Küchen-Profi. Aber auch um den Nachwuchs macht sich die Branche Sorgen: 7.200 Ausbildungsplätze sind immer noch frei. Für die Azubi-Suche läuft der Countdown. Und es sieht nicht gut aus. Denn eigentlich müssten die Verträge für das neue Ausbildungsjahr schon längst abgeschlossen sein“, so der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler.

In der Gastro-Branche müsse sich einiges ändern: „Höhere Löhne und bessere Arbeitszeiten sind der Schlüssel für mehr Personal“, macht Zeitler klar. Konkret peilt er dabei für die Zukunft einen „Gastro-Start-Lohn“ von 3.000 Euro brutto pro Monat für alle an, die in der Hotellerie und Gastronomie nach ihrer Ausbildung in einem Vollzeit-Job weiterarbeiten.

„Das muss die Branche hinbekommen. Denn wer seine Ausbildung in der Küche, im Service oder im Hotel abgeschlossen hat, braucht eine klare Perspektive. Egal, wo eine Köchin, ein Kellner oder eine Hotelfachfrau hingeht – egal, an welcher Hotelbar, an welcher Rezeption, bei welchem Caterer oder in welchem Biergarten es einen neuen Job gibt: Der faire Einstiegslohn liegt bei mindestens 3.000 Euro.“


 

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