Saarland öffnet Innengastronomie und Hotels

| Politik Politik

Das Saarland geht angesichts gesunkener Corona-Zahlen weitere Öffnungsschritte. Ab diesem Montag, dem ersten Tag nach den Pfingstferien, dürfen Restaurants und Cafés Gäste auch wieder im Innenbereich empfangen. Maximal zehn Personen (negativ getestet, vollständig geimpft oder von Corona genesen) dürfen an einem Tisch sitzen. Auch Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätzen sind mit Hygienekonzept und unter Auflagen wieder möglich, ebenso wie touristische Reisebus- und Schiffsreisen. Reisende müssen einen negativen Test vorlegen, der bei mehrtägigen Aufenthalten alle 48 Stunden wiederholt werden muss.

Seit dem 24. Mai dürfen im Saarland Strand- und Freibäder wieder öffnen, auch Freizeitaktivitäten wie der Besuch in Kletterparks sind für bis zu zehn Personen erlaubt. Auch Musizieren und Singen ist unter freiem Himmel wieder gestattet. Voraussetzung für all das ist ein tagesaktueller negativer Schnelltest. Vollständig Geimpfte und von Corona Genesene sind von der Testpflicht befreit.

Zudem starten die Schulen wieder in den Vollpräsenz-Unterricht. Heißt: Alle Schüler werden wieder gemeinsam in den Klassenräumen unterrichtet - die Video-Schalten vom heimischen Computer aus sind erstmal passé. In den Schulen gebe es nach wie vor strikte Hygieneregeln, die ebenso wie die Testpflicht - zweimal pro Woche - beibehalten würden, sagte der Sprecher des saarländischen Bildungsministeriums. Die Abstandsregel dagegen könne in den dann wieder gefüllten Klassenräumen nicht mehr gelten.

Ursprünglich war die Rückkehr in den Vollpräsenz-Unterricht in den Schulen nach den Osterferien geplant gewesen. Wegen gestiegener Infektionszahlen entschied man sich dann aber zunächst für eine Fortsetzung des Wechselbetriebs. Seitdem gab es für die rund 120 000 Schüler grundsätzlich einen Wechsel zwischen Lernen von zuhause und im Klassenzimmer. Bedingung für den Wiedereinstieg in Vollpräsenz war eine landesweit stabile Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 gewesen, die erreicht ist.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die NGG unterstützt die Empfehlungen der Rentenkommission zur Abschaffung des Sonderstatus von Minijobs. Der DEHOGA warnt dagegen vor erheblichen Folgen für rund 1,1 Millionen geringfügig Beschäftigte im Gastgewerbe.

Im Supermarkt greifen viele Menschen zu veganen oder vegetarischen Produkten. Bald müssen sie sich an neue Namen gewöhnen: Bestimmte Begriffe, die an Tiere denken lassen, sind dann nicht mehr erlaubt.

Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.

Die Bundesregierung hat die Frist zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie verpasst. Nach derzeitiger Planung soll das Gesetz erst Anfang 2027 in Kraft treten, während Berichtspflichten und Auskunftsansprüche ab Juni 2028 greifen sollen.

Eine eigene Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbunds hat eine Alternative zu den Reformplänen der Regierung erarbeitet. Das Konzept verspricht ziemlich viel. Wie soll es finanziert werden?

Arbeiten bei mehr als 30 Grad, vielleicht sogar körperlich? Das ist nicht nur anstrengend, sondern kann auch gefährlich werden. Gewerkschaften setzen sich für mehr Schutz ein.

Mit Ernst Fischer verliert das deutsche Gastgewerbe eine seiner bedeutendsten Persönlichkeiten. Der langjährige Präsident und spätere Ehrenpräsident des DEHOGA Bundesverbandes ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Sein Wirken reicht weit über seine Amtszeit hinaus.

Die Diskussion um die mögliche Abschaffung oder deutliche Einschränkung von Minijobs wird derzeit mit erstaunlich vielen Emotionen geführt – und erstaunlich wenig über die eigentlichen Auswirkungen. Ein Kommentar von Marc Schnerr.

Die Rentenkommission hat eine Reihe von Vorschlägen zur Zukunft der Alterssicherung vorgelegt. Vom Renteneintrittsfenster bis zur Kapitalrente – das steckt hinter den ungewohnten Begriffen.

Der DEHOGA kritisiert Pläne der Rentenkommission, den Sonderstatus von Minijobs künftig auf Schüler zu beschränken. Der Verband warnt vor erheblichen Folgen für die Personalplanung in Hotellerie und Gastronomie.