Start-ups im Bereich Hospitality-Tech haben in einem Zeitraum von zwölf Monaten ein Finanzierungsvolumen von insgesamt mehr als einer Milliarde US-Dollar generiert. Wie das Portal Hotel Dive unter Berufung auf den Hospitality Tech Investment Index 2026 von Abode Worldwide berichtet, entfiel der Großteil des Kapitals auf PMS-Anbieter sowie auf Plattformen, die auf künstlicher Intelligenz basieren. Zwischen April 2025 und März 2026 konnten demnach vierzig Unternehmen weltweit entsprechende Mittel einwerben. Das größte Finanzierungsvolumen sicherte sich die Softwarefirma Mews mit einem Betrag von 300 Millionen US-Dollar (Tageskarte berichtete).
PMS bilden Schwerpunkt
Laut Bericht investierten Geldgeber verstärkt in die Kernsysteme der Betriebe, um Abläufe zu zentralisieren und die Datenlage für die Anwendung künstlicher Intelligenz zu verbessern. Insgesamt flossen demnach 408,1 Millionen US-Dollar in sieben PMS-Anbieter, darunter Unternehmen wie Amenitiz aus Barcelona, Arbio aus Berlin und Boom aus Miami.
KI zur Bewältigung des Personalmangels
Ein weiteres Segment mit hohem Investitionsaufkommen sind Plattformen für das Gästeerlebnis, die künstliche Intelligenz nutzen. Laut Hotel Dive haben die Unternehmen Duve, Chatlyn, Conduit und Canary Technologies zusammen 152,6 Millionen US-Dollar erhalten. Diese Entwicklungen zielen darauf ab, Herausforderungen im Kundenservice zu begegnen, die durch den bestehenden Arbeitskräftemangel in der Branche entstanden sind. Canary Technologies habe zudem im Februar den Anbieter OpenKey übernommen, um den Zugriff auf digitale Schließsysteme zu erweitern. Auch Mews nutzte das Kapital für Zukäufe und erwarb Ende 2025 die Firmen Flexkeeping und DataChat.














