OpenTable personalisiert die Restaurantsuche

| Technologie Technologie

Der Tischreservierungsdienst OpenTable, Schwesterunternehmen von Booking, bietet Nutzern seiner App jetzt individuellere Essensvorschläge. Aus früheren Buchungen, Lieblingsrestaurants und Essgewohnheiten sollen Angebote unterbreitet werden, die den Geschmack treffen.

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) soll die App mit fortschreitender Nutzung die Empfehlungen verfeinern, die sie auf der Grundlage des Verhaltens der Gäste abgibt. Der Startbildschirm bietet dafür Listen mit Restaurantvorschlägen sowie die Möglichkeit, den vorgeschlagenen Restaurants einen ,,Daumen hoch“ zu geben, wodurch Gäste weitere Orte mit ähnlichen Essensmöglichkeiten oder künftig weniger vergleichbare Empfehlungen erhalten. Zudem lässt sich darüber auf das Benutzerprofil zugreifen, wo persönlichen Essensvorlieben aktualisiert werden können. Zum einen bietet dies Restaurants Informationen darüber, ob der Gast etwa auf Fleisch oder Laktose verzichtet, zum anderen kann OpenTable die angezeigten Restaurantvorschläge auf Grundlage dieser Erkenntnisse anpassen.
 

 

,,Mit dem Update möchten wir uns stärker auf den individuellen Geschmack und die Vorlieben des einzelnen Nutzern konzentrieren“, so Daniel Simon, Country Manager Deutschland bei OpenTable. ,,Die optimierte User Experience soll OpenTable noch stärker zum zentralen Ausgangspunkt für jede kulinarische Entdeckungsreise machen. Egal, nach welcher Art Restaurant der Gast sucht, die neue App soll ihm den Hotspot zeigen, der genau dem entspricht, was er möchte.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Manna Air Delivery hat eine neue Partnerschaft mit Uber angekündigt und will sein Drohnenliefernetz in den USA und Europa ausbauen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit Plattformen wie Deliveroo, Just Eat und DoorDash zusammen.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

Mews und SiteMinder haben eine integrierte Vertriebslösung für Hotels vorgestellt. Gleichzeitig präsentierte Mews weitere neue Anwendungen für Preisgestaltung, Gästekommunikation, Automatisierung und Finanzprozesse innerhalb einer gemeinsamen Plattform.

Mews und Uber planen die Integration von Fahrtenbuchungen in Hotelsoftware. Hotels sollen Uber-Fahrten künftig direkt über die Plattform von Mews verwalten und abrechnen können.

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Google erweitert seine KI-Suche um neue Buchungs-, Zahlungs- und Informationsfunktionen. Branchenberichte sehen mögliche Folgen für Sichtbarkeit, Vertrieb und Reichweite von Hotels und Reiseanbietern.

Eine neue Smart-Host-Studie unter 87 Hotels aus der DACH-Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung bei Gästebindung, Zusatzumsätzen und Direktbuchungen.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von a&o zeigt, dass viele europäische Reisende Künstliche Intelligenz als Unterstützung bei der Buchung befürworten. Vollständig automatisierte Buchungsprozesse werden hingegen mehrheitlich abgelehnt.

Google erweitert sein Universal Commerce Protocol um Hotelbuchungen via KI. Während OTAs tief eingebunden bleiben und große Ketten direkte Schnittstellen nutzen wollen, wächst der Druck auf eigenständige Hotels: Ihre Sichtbarkeit hängt künftig wohl davon ab, wie präzise KI-Agenten die eigenen Datenstrukturen auslesen können.

Haften Chatbot-Betreiber für unwahre KI-Aussagen? Ja, sagt das OLG Hamm in einem aktuellen Urteil zu einer Klinik. Auch das LG Hamburg hatte im Zusammenhang mit Chatbot Grok schon so entschieden.