SiteMinder mit Milliarden-Bewertung

| Technologie Technologie

SiteMinder hat eine Kapitalerhöhung bei internationalen und australischen Investoren abgeschlossen. Das Unternehmen wird nun mit circa 1,1 Milliarden australischen Dollar bewertet. 

Ein „Einhorn“, also ein Start-up mit einer Bewertung von über einer Milliarde-US-Dollar ist Siteminder damit noch nicht, doch bringen die umgerechnet 750 Millionen US-Dollar, die jetzt investiert wurden in die Nähe der Milliardengrenze.

BlackRock, der weltgrößte Fondmanager, führte die Runde bei dem in Sydney ansässigen Startup an, das Hoteliers dabei unterstützt, Gäste online zu gewinnen. Die Unternehmen gaben die Höhe der Investition nicht bekannt. BlackRock behauptete weder, der größte Aktionär noch ein Mehrheitseigentümer zu sein. Zu den weiteren Investoren gehören AustralianSuper, Ellerston und die Pendal Group.

Die Kapitalerhöhung folgt auf ein starkes Jahr für SiteMinder, das 105 Millionen Buchungen für mehr als 35.000 Hotels weltweit über seine Plattform verarbeitet hat.

Das zusätzliche Kapital wird dazu verwendet, das Wachstum von SiteMinder zu fördern, insbesondere durch beschleunigte Markteinführungsstrategien und verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung, die von Sydney aus geleitet werden. Das Unternehmen wird auch seine internationale Expansion vorantreiben. Derzeit verkauft Siteminder über Büros in Sydney, Bangkok, Dallas, Galway, London und Manila und beschäftigt mehr als 900 Mitarbeiter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mews und SiteMinder haben eine integrierte Vertriebslösung für Hotels vorgestellt. Gleichzeitig präsentierte Mews weitere neue Anwendungen für Preisgestaltung, Gästekommunikation, Automatisierung und Finanzprozesse innerhalb einer gemeinsamen Plattform.

Mews und Uber planen die Integration von Fahrtenbuchungen in Hotelsoftware. Hotels sollen Uber-Fahrten künftig direkt über die Plattform von Mews verwalten und abrechnen können.

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Google erweitert seine KI-Suche um neue Buchungs-, Zahlungs- und Informationsfunktionen. Branchenberichte sehen mögliche Folgen für Sichtbarkeit, Vertrieb und Reichweite von Hotels und Reiseanbietern.

Eine neue Smart-Host-Studie unter 87 Hotels aus der DACH-Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung bei Gästebindung, Zusatzumsätzen und Direktbuchungen.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von a&o zeigt, dass viele europäische Reisende Künstliche Intelligenz als Unterstützung bei der Buchung befürworten. Vollständig automatisierte Buchungsprozesse werden hingegen mehrheitlich abgelehnt.

Google erweitert sein Universal Commerce Protocol um Hotelbuchungen via KI. Während OTAs tief eingebunden bleiben und große Ketten direkte Schnittstellen nutzen wollen, wächst der Druck auf eigenständige Hotels: Ihre Sichtbarkeit hängt künftig wohl davon ab, wie präzise KI-Agenten die eigenen Datenstrukturen auslesen können.

Haften Chatbot-Betreiber für unwahre KI-Aussagen? Ja, sagt das OLG Hamm in einem aktuellen Urteil zu einer Klinik. Auch das LG Hamburg hatte im Zusammenhang mit Chatbot Grok schon so entschieden.

Das Südtiroler Unternehmen Profitize hat eine Seed-Finanzierung über 1,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das Kapital soll laut Mitteilung in den Ausbau der Plattform und die Expansion in weitere europäische Märkte fließen.

25 Prozent aller Unternehmen in Deutschland haben im vergangenen Jahr auf Künstliche Intelligenz zurückgegriffen. In zwei Jahren hat sich dieser Anteil verfünffacht. Die große Mehrheit der Betriebe nutzte dabei frei zugängliche Software.