Sprachassistent liest Revenue Managern von Hotels jetzt Geschäftsberichte vor   

| Technologie Technologie

Unter dem Motto „Fragen statt suchen spart Zeit“, lassen die Leute von IDeaS Revenue Management Geschäftsdaten jetzt sprechen. Dadurch soll sich der tägliche Abruf von Geschäftszahle vereinfachen. Business-Kommandos zur Sprachsteuerung von Systemen würden für mehr Effizienz sorgen. 

In der IDeaS-Vision könnte der Start in den Arbeitstag eines Hoteldirektors zuküftig so aussehen: Er betritt seinen Arbeitsplatz, ein stark frequentiertes Hotel im Herzen einer europäischen Metropole. Er begrüßt seine Mitarbeiter, setzt sich in seinem Büro angekommen an seinen Schreibtisch und sagt: “Alexa, gib mir den Überblick von gestern.” Aus dem zylinderförmigen Lautsprecher vor ihm ertönt die künstliche Stimme des Sprachassistenten von Amazon: “Gestern haben wir 228 Zimmer verkauft. Wir haben den Tag mit 64,23 Prozent Belegung beendet, mit einem Umsatz von 25.092 Euro und einer Durchschnittsrate von 110 Euro und einem REVPar von 70 Euro. Wir waren 1 Prozent über unserem Budget für Belegung.” 

Mit zahlreichen Business-Kommandos sofortigen Zugriff auf Leistungsdaten
Diese und mehr als dreißig weitere unterschiedliche Skills auf Deutsch und Englisch hat IDeaS Revenue Solutions als Schnittstellen für seine Revenue-Management-Plattform “IDeaS G3 RMS” zu den Sprachassistenten Alexa, Google und Cortana entwickelt. Sie sollen Hoteliers und den Revenue Managern den Abruf der regelmäßigen Reports vereinfachen: 
Innerhalb jedes Skills haben sie die Wahl zwischen dreißig unterschiedlichen Business-Kommandos, die auf allen Ebenen sofortigen Zugriff auf eine Vielzahl von Leistungsdaten wie Belegung, Zimmerpreise, Raten der Wettbewerber, Forecasts und Umsatzdaten bieten. 

Revenue-Management-Lösungen sind ein kritischer Schnittpunkt, da sie häufig Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Systeme speichern. Die Sprachsteuerung macht den Zugriff auf all diese Daten noch einfacher und sorgt für mehr Effizienz und Produktivität innerhalb von Unternehmen.

Zu den aktuellen Neuerungen der Sprachassistenz-Software gehören eine 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) für mehr Sicherheit sowie die Möglichkeit zwischen Hotels des eigenen Unternehmens zu wechseln. 
„Fragen statt suchen spart Zeit und Kapazitäten“, so Joerg Happel, Product Manager bei IDeaS Revenue Solutions. “Viele Management-Tools werden heute ausschließlich von denjenigen Mitarbeitern benutzt, die auch ein Training dafür bekommen haben. Mit Hilfe eines Sprachassistenten kann auch jemand, der nicht routiniert mit dem System arbeitet, es einfach bedienen und nach allen Kennzahlen befragen, die er für seine Entscheidungen benötigt.”

Gewinnbringende Erkenntnisse über das Hotel und über den Markt
Mike Chuma, Vice President of Product Strategy and Marketing at IDeaS, ergänzt: “Alle Antworten, die die Sprachassistenten jetzt liefern, waren bereits in der IDeaS G3 RMS-Software drin und sind den Revenue Managern, die unser System nutzen schon lange bekannt. Darüber hinaus haben wir einige zusätzliche Features eingebaut. So stellt Alexa auch einige Rückfragen und macht beispielsweise darauf aufmerksam, wenn es sich bei dem abgefragten Datum für die Belegung oder die Rate um einen Special Event handelt, den man berücksichtigen sollte.”

“Je einfacher ein Tool zu bedienen ist, desto öfter wird es genutzt und desto mehr Einfluss hat es auf das Geschäft. Für uns war es ein Antrieb, dem Hotelier das Leben zu erleichtern, aber auch, für ihn mehr Umsatz zu generieren, indem er noch intensiver die Reports der IDeaS Revenue Management Lösung nutzt, um wichtige Erkenntnisse über sein Haus und über den Markt zu gewinnen, um seine Geschäftsentscheidungen gewinnbringend danach auszurichten”, so Dr. Ravi Mehrotra, President und Founder von IDeaS Revenue Solutions.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Google hat eine neue Funktion gestartet, mit der Reisende die Preisentwicklung für einzelne Hotels gezielt beobachten können. Dies soll die Entscheidungsfindung der Nutzer unterstützen und die Bindung an das Unternehmen erhöhen.

Anzeige

Immer mehr Reisende nutzen laut einer Mitteilung neben klassischen Suchmaschinen auch Anwendungen wie ChatGPT oder Gemini für die Urlaubsplanung. Ein Vergleichstest der Digital-Agentur Online Birds zeigt, dass identische Anfragen bei verschiedenen Systemen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) startet heute eine bundesweite Roadshow zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in Hotels. Geplant sind sechs Veranstaltungen in deutschen Städten mit Fokus auf konkrete Anwendungsfelder. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Die Unternehmen Zenchef und CoverManager haben nach eigenen Angaben eine strategische Allianz geschlossen. Ziel sei es, ein gemeinsames Technologieangebot für Restaurants in Europa und Lateinamerika aufzubauen.

Internationale Start-ups für Technologie im Gastgewerbe haben innerhalb eines Jahres mehr als eine Milliarde US-Dollar an Investitionen erhalten. Im Fokus der Geldgeber stehen dabei vor allem zentrale Verwaltungssysteme und Anwendungen mit künstlicher Intelligenz.

Am 18. Juni 2026 findet am Blackfoot Beach in Köln zum dritten Mal die Veranstaltung „Hotelrizon“ statt. Das Event richtet sich an Hoteliers, Branchenvertreter sowie Technologieanbieter, die sich über aktuelle Entwicklungen austauschen und vernetzen möchten.

Anzeige

Auch in der Gastronomie überholt die Kartenzahlung das Bargeld. Mittlerweile wird fast die Hälfte (46 Prozent) der Umsätze in Restaurants mit Karte bezahlt. Die girocard bietet dabei echte Kostenvorteile.

Pressemitteilung

Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie Reisende Hotels finden. Immer häufiger stellen potenzielle Gäste ihre Fragen direkt an KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity und erhalten konkrete Empfehlungen statt klassischer Ergebnislisten. Für Hotels entsteht daraus ein neuer Wettbewerb um Sichtbarkeit.

Laut einer aktuellen Erhebung des TÜV-Verbands nutzt bereits fast die Hälfte der Erwerbstätigen Künstliche Intelligenz im Beruf, häufig jedoch ohne klare betriebliche Vorgaben oder ausreichende Qualifizierung.

Der Deutsche Reiseverband hat ein Whitepaper zur Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für die Sichtbarkeit touristischer Angebote veröffentlicht. Der Leitfaden analysiert den Wandel der Reiseplanung durch KI-Assistenten und zeigt technische Anforderungen für Unternehmen auf.