Booking.com wickelt immer mehr Zahlungen über eigene Plattform ab

| Tourismus Tourismus

Vier von zehn Booking.com-Reservierungen wurden im ersten Quartal über die eigene Zahlungsplattform des Unternehmens abgewickelt. Dies war eine Steigerung von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Seit 2018 hat sich der Anteil damit verdoppelt.

Der Trend zeige die Entschlossenheit von Booking.com, von seinem ursprünglichen Agenturmodell auf das klassische Händlermodell umzusteigen, das von vielen OTAs verwendet werde, so Hospitalitynet. Das Unternehmen war in den letzten 15 Jahren äußerst erfolgreich, ohne das eigene Modell ändern zu müssen. Dieser Erfolg sei jedoch nicht nur auf gute Entscheidungen des Managements zurückzuführen, sondern auch auf die vielen Zugeständnisse, die die Hotellerie bisher gemacht habe.

Der Erfolg ist jedoch ein maßgeblicher Grund für den Kurswechsel. Als Aktiengesellschaft steht das Unternehmen unter Druck, ständig weiter zu wachsen. Das bisherige Agenturmodell unterstützte das Wachstum bislang. Die erreichte Größe des Unternehmens erschwert es mittlerweile jedoch, den gleichen Wachstumskurs fortzusetzen.

Wie Hospitalitynet weiter berichtet, würden die Zahlen der letzten Jahre bestätigten, dass das Wachstum hauptsächlich vom „Händlermodell“ angetrieben werde. Das „Agenturmodell“ sei hingegen ins Stocken geraten oder sogar zurückgegangen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.