DTV fordert Perspektiven für einheitlichen Neustart des Deutschlandtourismus

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„Wir können uns nicht tatenlos zurücklehnen und abwarten. Vielmehr müssen umgehend bundeseinheitliche Grundsätze für den Neustart des Deutschlandtourismus erarbeitet und zwischen Bund und Ländern vereinbart werden – bei denen auch weiterhin der Schutz der Gesellschaft und die Gesundheit der Menschen oberste Priorität haben“, sagt Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV).

Ziel aller Bemühungen muss es sein, den Deutschlandtourismus zu seiner alten Stärke zurückzuführen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es dafür einer bundespolitischen Steuerung bedarf. Notwendig ist die unverzügliche Einrichtung einer Task Force auf Bundesebene in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Spitzenverbänden des Tourismus", ergänzt Reinhard Meyer.

Als Grundlage hat der DTV ein Perspektivpapier für einen bundesweit einheitlichen Neustart vorgelegt. Darin beschreibt der DTV die erste Phase, sobald die Politik grünes Licht für erste Lockerungen gibt. Basis sollen bundeseinheitliche Grundsätze sein, zu denen Schutz- und Hygienepläne, die Sicherung des Mindestabstands sowie die Besucher- und Kundenlenkung gehören.

Zehn Jahre lang war der Deutschlandtourismus eine große Erfolgsgeschichte. Fast 500 Millionen Übernachtungen, rund 3 Millionen Beschäftigte und eine jährliche Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Mrd. Euro verdeutlichen die Stärke der Branche als Wirtschaftsfaktor.


 

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