EuroPride findet 2023 in Malta statt

| Tourismus Tourismus

Die EuroPride wird im Jahr 2023 in Malta stattfinden. Malta setzte sich damit in der letzten Runde gegen die Städte Belfast und Rotterdam durch. Die paneuropäische Pride-Veranstaltung findet seit 1992 jedes Jahr in einer anderen europäischen Großstadt statt. Zwischen den Monaten Juni bis August feiert die internationale LGBTQI-Community auf zahlreichen künstlerischen Veranstaltungen, Musikdarbietungen und Menschenrechtskonferenzen den queer-bunten Lebensstil, Vielfalt und Toleranz. Den Abschluss bildet jeweils eine bunte Parade durch die Straßen der Stadt.  

„Ich gratuliere Malta Pride ganz herzlich zum Gewinn dieser Ausschreibung. Eine Bewerbung, die vor allem die Vielfältigkeit und Menschenrechte hervorgehoben hat und den Fokus auf Flüchtlinge, Migranten und andere Punkte gelegt hat, die der LGBTI-Gemeinschaft wichtig sind“, sagte Kristine Garina, Präsidentin des EuroPride Organisationskomitees. „Ich freue mich auf den Besuch in Malta in drei Jahren“, so Garina weiter.  

 In den vergangenen Jahren haben LGBT-Themen in Malta in allen gesellschaftlichen Bereichen an hoher kultureller Akzeptanz gewonnen: Malta ist das erste europäische Land, in dem das Verbot der Diskriminierung von Menschen aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität verfassungsrechtlich verankert ist. 2014 wurde die eingetragene Lebenspartnerschaft samt Adoptionsrecht eingeführt. Die Regierung arbeitet weiter an rechtlichen und sozialen Verbesserungen für Transsexuelle und Transgender. Dank dieser Entwicklungen hat sich Malta zunehmend als angesagtes schwul-lesbisches Urlaubsziel etabliert.

Dank des neuen Winterflugplans für Verbindungen nach und von Malta ist das LGBT-freundliche Reiseland auch im Winter noch besser erreichbar: Mit dem Hauptstadtflughafen BER, der Ende des Monats eröffnet wird, und dem Flughafen Hamburg verbinden nunmehr acht deutsche Flughäfen in sechs Städten Deutschland per Direktflug mit dem Mittelmeerland. Der Nationalcarrier Air Malta nimmt ab dem 28. Oktober zwei Direktflüge pro Woche von Hamburg auf; vom neuen Flughafen BER geht es ab dem 8. November viermal pro Woche nonstop nach Malta.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.